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Pumpe DE Newsletter Woche 48

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Ebara nimmt Prüfanlage für Kryopumpen in Betrieb

Die US-amerikanische Elliot Group, eine 100%ige Tochtergesellschaft der japanischen Ebara Corporation, feierte die Fertigstellung einer hochmodernen Prüfanlage für Kryopumpen. In die Testanlage in Jeannette in Pennsylvania investierte das Unternehmen 60 Mio. USD.

Der 13 ha große Campus befindet sich auf dem ehemaligen Gelände von Jeannette Glass und umfasst sechs Gebäude, darunter eine überdachte Testschleife. Der Prüfkreislauf besitzt zwei Prüfstände für Kryopumpen und einen speziellen Prüfstand für Kryoexpander. „Mit unserer neuen erstklassigen Anlage können wir eine ganze Reihe von Kryopumpen und Flüssigkeitsexpandern testen, von den kleinsten Einheiten bis hin zu Geräten, die größer sind als die derzeit in den von uns belieferten Branchen erhältlichen", so Mark Babyak, Vizepräsident für kryodynamische Produkte und Industrieprodukte. Das Unternehmen kann die Geräte seiner Kunden mit LN2 (Flüssigstickstoff), LNG (Flüssigerdgas) oder LPG (Flüssiggas) testen. 

Die Amerikaner konstruieren, fertigen und warten Zentrifugal- und Axialverdichter, Dampfturbinen, Expander zur Energierückgewinnung sowie kryogene Tauchpumpen und Flüssigkeitsexpander, die in der Petrochemie, Raffinerie, Öl- und Gasindustrie sowie in der Energieversorgung zum Einsatz kommen. Die Cryodynamics-Produktreihe findet sowohl an Land als auch auf See in kryogenen Verflüssigungs-, Speicher- und Regasifizierungsanwendungen Verwendung.


Gemü baut neues Headquarter

Das Ingelfinger Technologieunternehmen errichtet im Gewerbepark Hohenlohe in Kupferzell eine repräsentative Unternehmenszentrale. Unter dem Motto „Meet the future” entsteht auf einer Fläche von ca. 14.000 m² ein neues Bürogebäude für ungefähr 300 Mitarbeitende.

Neben den Büro-Arbeitsplätzen ist zudem ein repräsentativer Bereich für Kundenbesuche sowie ein Betriebsrestaurant geplant. Der Neubau ist nach dem Produktions- und Logistikzentrum Europa (PLZ) und dem Oberflächentechnologiezentrum (OTZ) bereits der dritte Bau des Ventilspezialistens im Gewerbepark. „Mit dem Neubau unseres neuen Headquarters stellen wir die Weichen Richtung Zukunft und für weiteres Wachstum der Gemü Gruppe“, so der geschäftsführender Gesellschafter Gert Müller. Fertigstellung und Bezug sind für das erste Halbjahr 2024 geplant. Der Standort in Ingelfingen-Criesbach, in dem sich unter anderem das Kunststoffkompetenzzentrum oder auch die Edelstahlfertigung befinden, bleibt als Stammhaus weiter bestehen. 


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In Europa hergestellt: Hocheffiziente Umwälzpumpen für Heizsysteme & Trinkwasser

Gebaut, um zu gewinnen!
Ein Bauunternehmen zu führen ist eine Herausforderung. Sie benötigen Lösungen, die Ihnen die Arbeit erleichtern und Ihre Installationen vereinfachen. Armstrong kennt Ihre Anforderungen und hat die Funktionalität und Zuverlässigkeit eingebaut, die Sie brauchen, um erfolgreich zu sein. 

Vergleichen Sie und prüfen Sie die Details. Armstrong ist auf die Wünsche der Installateure eingegangen und hat die in Europa hergestellten Umwälzpumpen mit einer Vielzahl neuer Funktionen ausgestattet. Keine andere Umwälzpumpenreihe auf dem Markt wurde mit so viel Liebe zum Detail entwickelt und bietet Ihrem Unternehmen und Ihren Kunden einen so großen Nutzen. Die Produktlinie wurde um vier neue Modelle erweitert. Die Modelle der europäisch hergestellten Umwälzpumpen sind jetzt sowohl in Gusseisen als auch in Edelstahl erhältlich, so dass Sie ein noch breiteres Spektrum an Anwendungen bedienen können. Das Angebot an in Europa hergestellten Umwälzpumpen für Hydronic-Anwendungen deckt 100 % der gängigen Modelle der Konkurrenz ab.

Wichtigste Merkmale

  • Querverweis-Informationen sind auf der Verpackung aufgedruckt, um den Zugang zu erleichtern. 
  • Die e-Beschichtung auf der Innenseite der gusseisernen Spiralgehäuse bietet einen verbesserten Korrosionsschutz für eine höhere Zuverlässigkeit. 
  • Die Kompatibilität von Flansch zu Flansch ermöglicht einen schnellen und einfachen Austausch von Konkurrenzmodellen. 
  • Großer Anschlusskasten und praktische Steckklemmleiste sparen Zeit. 
  • Das Rückschlagventil mit hohem Durchfluss ist bereits vorinstalliert und erleichtert die Arbeit. Wo die Installation kein Rückschlagventil erfordert, kann es in Sekundenschnelle entfernt werden.

Besuchen Sie unsere Website, um mehr über Armstrong und die in Europa hergestellten Umwälzpumpen zu erfahren.


Pfeiffer Vacuum unterstützt junges Forscherteam

Die Spende einer Vorvakuumpumpe an das SFN (Schülerforschungszentrum Nordhessen) soll bei der Entwicklung neuer Technologien helfen. Ziel des aktuellen Projektes: Den CO2-Footprint von Einfamilienhäusern reduzieren und die Energiebilanz des eingesetzten Rasterelektronenmikroskops quantifizieren.

Die Schüler entwickeln einen Filter für Einfamilienhäuser, der CO2 mit Hilfe von Photosynthese in O2 umwandelt. Hierbei werden die Abgase von Gas- oder Ölheizungen durch einen flachen Algentank geleitet, der sich an jeder Häuserwand montieren lässt. Zur Entwicklung eines stabilen Prozesses trägt ein Rasterelektronenmikroskop bei, gespendet von Zeiss. Für dessen Betrieb sind Vakuumpumpen notwendig. Da es derzeit noch nicht möglich ist, die Energiebilanz von Rasterelektronenmikroskopen zu quantifizieren, hat sich das Schülerforschungszentrum auch dieser Aufgabe angenommen. Dr. Frank Zeismann, Universität Kassel, betreut die Experimente: „Schon nach dem Austausch der alten Pumpe gegen die Pfeiffer Vacuum Hiscroll waren wir von der geringen Geräuschemission begeistert. Die Schülerinnen und Schüler planen, die Leistungsaufnahme zu beobachten, wissenschaftlich zu dokumentieren und damit auch eine Entscheidungshilfe für den Hersteller zu generieren.“ Die Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlern ist dem Vakuumspezialisten eine Herzensangelegenheit.

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DKM – Deutsche Kugelhahn Manufaktur und KKB Pumpentechnik vereinbaren strategische Partnerschaft

Die beiden deutschen Hersteller bündeln ihre Kompetenzen. Die Expertise rund um Pumpentechnik, Hydraulik und die dazugehörenden Armaturen ermöglichen maßgeschneiderte Lösungen. 

Seit über 25 Jahren entwickelt, konstruiert und fertigt DKM spezielle Hochleistungs-Armaturen, Kugelhähne und Ventile für den weltweiten Einsatz unter anderem in der chemischen Industrie, der Petrochemie, der Kraftwerkstechnik und dem Anlagenbau. Genauso lange am Markt ist der Pumpenhersteller KKB, dessen Kernkompetenz in der Entwicklung und Produktion von Kreiselpumpen für Sonderanwendungen mit dem Schwerpunkt Unterwassermotorpumpen liegt. Das neue Führungsteam (im Bild: Markus Urban von KKB und Dr.-Ing. Nils Schumann von DKM) ergänzt die Fachkompetenz beider Unternehmen durch internationale Erfahrung im Bereich Hydraulik, Konstruktion und Service. Im Rahmen der Kooperation wollen die beiden Unternehmen den Service noch weiter ausbauen.


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TopGear Bloc neue Innenverzahnte Verdrängerpumpe in Blockbauweise

Der Hersteller Johnson Pump, eine Marke der SPXFLOW, erweitert seine bewährte Baureihe der innenverzahnten Verdrängerpumpe TopGear um eine Variante mit einem direktgeflanschtem IEC-Drehstrom-Motor.

Durch diese Erweiterung stellt Johnson Pump seinen Anwendern ein kompaktes Design, ohne Verwendung einer elastischen Kupplung zur Verfügung. Eine moderne und wartungsfreundliche Konstruktion der Pumpe gewährleistet einen langfristigen und zuverlässigen Betrieb.

Die Baureihe umfasst 4 Baugrößen, die in den Materialvarianten Grauguss oder Edelstahl verfügbar sind. Die Abdichtung wird über eine einfachwirkende Gleitringdichtung realisiert.


Innovationen haben an der Themse Oberwasser

Die neuste Seepex-Technologie feiert bei Thames Water Weltpremiere. Damit ist das Londoner Abwassernetz nur noch einen Klick von der Zukunft entfernt. Möglich machen dies intelligente Exzenterschneckenpumpen des Bottroper Unternehmens.

Thames Water erteilte dem Hersteller jetzt den Auftrag, seine patentierte Exzenterschneckenpumpe SCT Auto Adjust wie auch seine digitalen Lösungen in einem Referenzprojekt einzusetzen, das neue Standards für die Wasserindustrie setzen soll. Der deutsche Mittelständler wird nicht zum ersten Mal an die Themse geholt. Standort des neuen Projektes ist die Abwasseraufbereitungsanlage Maple Lodge in Hertfordshire/Greater London. Das riesige Werk von Thames Water versorgt fast 600.000 Menschen. 

In der intelligenten Zukunft der Klärschlammförderung wird durch die innovative Pumpe vieles leichter.  Sie ist die erste Exzenterschneckenpumpe, deren Statorklemmung automatisiert justierbar ist. Die Klemmung zwischen Rotor und Stator lässt sich mühelos auf die Gegebenheiten im Prozess oder den Verschleißgrad anpassen. Schraubenschlüssel & Co. sind passé − ein Klick aus der Leitwarte oder lokal vor Ort über den Pump Monitor via App – und schon ist die Statorklemmung so justiert, dass die Pumpe stets in Bestform fördert.

Der Pump Monitor hilft, Verschleiß frühzeitig zu erkennen und Prozessausfälle zu vermeiden, bevor sie auftreten. Die Technologie in Verbindung mit digitalen Lösungen wie Monitoring- und Cloud-Diensten ermöglicht eine Fernwartung, erhöht die Pumpeneffizienz und optimiert den Prozess. Advanced Analytics erlauben eine vorausschauende und vorausplanbare Wartung. Daraus resultieren eine längere Lebensdauer von Rotor und Stator, ein geringerer Energie- und Ressourcenverbrauch, eine erhöhte Betriebssicherheit und Prozesseffizienz sowie eine signifikante Kosteneinsparung im Bereich Personal, Workflow und Wartung. 

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Hochpräzise Membranpumpen zur Impfstoffherstellung

Für die Herstellung eines Vakzins zur Bekämpfung von Covid-19 benötigte die italienische Niederlassung eines US-Pharmaunternehmens hochpräzise und pulsationsarme Pumpen, die hermetisch dicht arbeiten und nach Atex-Norm zertifiziert sind. Der Impfstoffproduzent fand sie bei Lewa-Nikkiso Italy. 

Das Modell Ecodos in der dampfreinigbaren und FDA-konformen Variante gewährleistet dank der Kombination von jeweils drei Pumpenköpfen mit präzise regelbaren Motoren eine besonders pulsationsarme Förderung. Die drucksteife Förderkennlinie der Pumpen sorgt für eine gute Reproduzierbarkeit der Fluidmengen insbesondere auch im kritischen, niedrigen Kapazitätsbereich unter 30 %.

Konkret galt es organische Wirkstoffe aus einem Bioreaktor zusammen mit Trägerstoffen wie Heptan und Ethylacetat schonend und sicher für das weitere chromatographische Aufreinigungsverfahren zu fördern. „Bei der Frage, welcher Pumpentyp sich für diese Anwendung am besten eignet, fiel die Entscheidung zugunsten des Modells Ecodos, das seit vielen Jahren erfolgreich von führenden Pharmakonzernen eingesetzt wird“, berichtet Stefano Biolcati von Lewa-Nikkiso Italy. „Die hermetisch dichte Pumpe mit vierfacher PTFE-Sandwichmembran und Membranbruchüberwachung ist ein Garant für absolute Fördersicherheit und damit die erste Wahl für Impfstoffproduzenten.“ Die Membranpumpen können die Fördermenge mit einer maximalen Abweichung von +/- 1 % konstant halten. In Kombination mit der drucksteifen Förderkennlinie gewährleisten sie auch bei schwankendem Gegendruck eine präzise und reproduzierbare Fördermenge. So lassen sich Fluide auf den Milliliter genau dosieren und in ausreichenden Mengen für eine umfassende Herstellung von Impfmittel fördern.

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Sensortechnik macht Kupplungen intelligent

Eine neue Kupplung von R+W Antriebselemente ist die innovative Antwort auf die Anforderungen, die Digitalisierung, Automation und das IIoT (Industrial Internet of Things) mit sich bringen.

Dem Wandel hin zu Industrie 4.0 wollte der Spezialist für Metallbalgkupplungen nicht nur begegnen, sondern für seine Kunden proaktiv gestalten. In der Antriebstechnik war es bisher schwierig, Daten in nahezu Echtzeit zu erheben. Grund: Der rotierende Antriebsstrang, der sich nicht direkt durch ein Kabel verbinden lässt. Mit der Intelligenten Kupplung ändert sich das jetzt. Die Messkette besteht aus Gateway, Kupplung und App. Laut Aussage des Unternehmens lässt sich die Sensorik einfach bei bereits verbauten Kupplungen nachrüsten, etwa bei Pumpen, Getriebemotoren, Getrieben, Prüfständen oder Werkzeugmaschinen. Dazu werden weder zusätzlicher Bauraum noch Hilfskonstruktionen benötigt. Messungen mit hoher Genauigkeit liefern Drehmoment, Drehzahl, Beschleunigung, Rotation und Lage im Raum. Verschiedene skalierbare Diagrammtypen verfolgen den detaillierten Verlauf der Messgrößen und generieren umfangreiche Daten. Kombinierbare und zeitabhängige Messgrößen erlauben so eine bessere Beurteilung und Transparenz des dynamischen Verhaltens im rotierenden Antriebsstrang. 

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Kompakte Füllventile: Einbauraum optimal nutzen

Wie kann eine Dosierlösung aussehen, wenn Bauraum aufgrund eng beieinander liegender Formate für kleine Verpackungsgrößen limitiert ist und gleichzeitig eine hohe Ausbringungsmenge erforderlich ist? Viscotec hat mit seinen kompakten Füllventilen eine effiziente Lösung in petto. 

Mit den als Batterieanordnung, Ventilblöcke oder mehrbahnig in große Abfüllanlagen eingebauten Füllventilen lassen sich Lebensmittel, Kosmetika, Konsumgüter wie Waschmittel oder selbst Materialien in GMP-regulierten Branchen schnell und präzise abfüllen. In der Verpackungsindustrie ist eine effiziente Maschinenauslastung wichtiger denn je. Besonderer Wert wird deshalb auf möglichst kleine Dimensionen der Dosierkomponenten gelegt, um das Verhältnis Ausbringungsmenge zu Bauraum optimal zu nutzen. Üblicherweise steht aber eine große Ausbringungsmenge für große Dosiersysteme und eine kleine Ausbringungsmenge für kompakte Geräte. Die Herausforderung lautet also: Kleine Dosiersysteme mit den Ansprüchen an Geschwindigkeit und Taktzeit in Einklang zu bringen – bei kleinem Bauraum. 

Die Vorteile kompakter Füllventile: individuelles kundenspezifisches (produktspezifisches) Füllventil, totraumfreies Design und tropffreies Abfüllen. In Kombination mit den bewährten Dosierpumpen des Unternehmens entsteht ein bestens aufeinander abgestimmtes System. Durch Einsatz von hoch performanten Steuerungen, die schnelle Schaltzyklen ermöglichen, lassen sich Nettodosierzeiten von weniger als 300 ms realisieren. Das Endloskolben-Prinzip ist auch bei der Abfüllung mit hohen Taktzahlen von großem Nutzen: Die Pumpen arbeiten pulsationsarm, bei konstantem Druck – ohne Druckspitzen und der Förderstrom ist stufenlos regelbar.

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Nachhaltig brauen

Die Brauerei Rittmayer Hallerndorf hat unlängst einen Misch- und Ausgleichstank sowie eine eigene Vorklärung in Betrieb genommen. Das Investitionsvolumen betrug knapp 1 Mio. Euro. Ziel ist es, sämtliche Produktionsabläufe bestmöglich auf ökologische wie ökonomische Anforderungen auszurichten.

Sowohl Tank als auch Kläranlage sind zentrale Bestandteile einer ganzheitlichen Abwasserbehandlung. Der Misch- und Ausgleichstank dient im ersten Schritt zur Abwasservorbehandlung im Brauprozess, während die Kläranlage eine sogenannte anaerobe Abwasserreinigung übernimmt. Beide Elemente ermöglichen es, die organischen Fracht im Abwasser um rund 80 % auf das Niveau von Haushaltsabwasser zu reduzieren. Gleichzeitig wird ein lokal betriebener Gasspeicher von der Kläranlage gespeist, der Biomethan für ein Blockheizkraftwerk zur Ökostrom- und Wärmegewinnung im Betrieb liefert. Die Brauerei setzt hiermit ihre Ausrichtung eines konsequent nachhaltigen Produktionsprozesses weiter fort. Mit einer angebundenen Biogasgewinnung sind die Oberfranken zukünftig in der Lage, über das Klärwerk eine CO₂-neutrale Eigenstromerzeugung mit rund 612.000 kW/h Gas vorzunehmen und dabei rund 137 t CO₂ einzusparen.

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Ultraschall-Durchflussmesser überwacht sich selbst

Nivus hat ein erstes Durchfluss-Messsystem mit einer Selbstüberwachungs-Intelligenz ausgestattet. Messstellenbetreiber profitieren von einer höheren Betriebssicherheit. Sie erhalten zielgerichtete Funktionskontrollen und können Wartungen bedarfsgerecht eintakten.

Mit Hilfe der Selbstdiagnosefunktion werden die Messwerte und die Funktionsfähigkeit der Sensorik des Durchflussmesssystems Nivuflow 750 plausibilisiert. Dies erfolgt über die kontinuierliche Überwachung der Signalgüte. So lassen sich negative Einflüsse auf die Messwerte oder auf die Sensorik erkennen und per Statusmeldungen gemäß Namur NE 107 übermitteln. Die Anlagenverfügbarkeit steigt und Betreiber können Wartungen genau dann vornehmen, wenn diese notwendig sind. Das Durchflussmesssystem kommt vorwiegend für genaue Messungen in leicht bis stark verschmutztem Wasser zum Einsatz. Typische Anwendungsfelder sind: Kläranlagen, Kanalnetze, Abschlagsbauwerke, industrielle Abwassernetze, Verrechnungsmessstellen, Einleiter, Entwässerungsleitungen, Rücklaufschlammleitungen und Rezirkulationsleitungen.

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Energie- und Wasserwirtschaft zeigt Mut zu Veränderungen

Die Transformation der Versorgungssysteme im Zeichen klimatischer Veränderungen duldet keinen Aufschub und ist zugleich eine hochkomplexe Aufgabe. Auf der Gat/Wat 2021 diskutierte die Branche über Lösungen für die Energieversorgung und die Steigerung der Resilienz der öffentlichen Wasserversorgung. 

„Dass der Kohleausstieg in Deutschland ein verbindliches Datum hat, ist als Erfolg für den Klimaschutz zu werten. Er darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch zukünftig die Energieversorgung resilient und zuverlässig gestaltet werden muss. Deshalb brauchen wir weiterhin molekulare Energieträger wie Erdgas und insbesondere klimaneutrale Gase. So lässt sich der eingeschlagene Pfad der Dekarbonisierung weiter beschreiten und mehr erneuerbare Energie in unsere Versorgung stabil integrieren. Mit beiden Infrastruktursäulen – dem Strom- und dem Gasnetz – erhalten wir ein zuverlässiges Gesamtsystem“, sagte der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke auf der Pressekonferenz in Köln. 

Aktuell sei Deutschland noch nicht in der Lage, seinen Gesamt-Energiebedarf rein regenerativ zu decken. Nach Abschalten der Kohlekraftwerke können Gaskraftwerke zunächst einen Teil der entstehenden Versorgungslücke füllen. Weitere werden zugebaut werden müssen. Perspektivisch lassen sie sich mit klimaneutralen Gasen betreiben. Die technischen Verfahren für Erzeugung, Transport, Verteilung und Anwendung zum Beispiel von klimaneutralem Wasserstoff sind verfügbar. Als rechtssichere Grundlage dafür stehen den Unternehmen bereits erste Technische Regeln des DVGW zur Verfügung. 

Die Trinkwasserversorgung Deutschlands nimmt in puncto Qualität und Zuverlässigkeit weltweit einen Spitzenplatz ein. „Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Um das hohe Niveau zu halten, müssen wir unser Wasser künftig noch konsequenter als bisher vor den Auswirkungen des Klimawandels und zunehmender Schadeinträge schützen sowie einer alternden Infrastruktur vorbeugen“, appelliert DVGW-Vorstand Wasser Wolf Merkel. Ein zentrales Instrument zur europaweiten Qualitätssicherung ist die neue EU-Trinkwasserrichtlinie, die spätestens im Januar 2023 in deutsches Recht umgesetzt sein muss. „Unser Ziel ist, für die Wasserversorgungsunternehmen eine praxistaugliche Umsetzung der neuen Qualitätsanforderungen zu gewährleisten“, betont Merkel. Der Klimawandel mit seinen ausgeprägten Wetterextremen zwingt zum Handeln und erfordert Investitionen, zum Beispiel in größere Speicher oder Verbundleitungen und in genauere Prognose-Werkzeuge. Ein eigens implementiertes „Zukunftsprogramm Wasser“ soll insbesondere durch zielgerichtete Forschung helfen, die Wasserwirtschaft resilienter und zukunftssicher aufzustellen.


Maschinenbau sichert Zukunft der vernetzten Produktion

OPC UA ist der Schlüssel für eine standardisierte Vernetzung von Maschinen vom Shopfloor bis in die Cloud. Der VDMA hat dies früh erkannt und das Thema in zahlreichen branchenspezifischen Projekten aufgesetzt. Dieser dezentrale Ansatz wird nun durch eine neue strategische Ausrichtung abgelöst.

„Die neue Abteilung Machine Information Interoperability haben wir im VDMA gegründet, um die Interoperabilität der Produktionswelten und das Ökosystem Industrie 4.0 ständig zu optimieren. Die OPC UA-Schnittstellenentwicklung ist dabei der Schwerpunkt der Arbeiten und bildet damit die Grundlage zu unserer Umati-Initiative hin zu einer einheitlichen, umsetzungsstarken Implementierung. Damit finden wir weltweiten Zuspruch“, sagt Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer. „Mit Andreas Faath haben wir eine starke Spitze der Abteilung Machine Information Interoperability. Bereits seit einigen Jahren hat er die Aktivitäten zu OPC UA als Projektleiter maßgeblich vorangetrieben.“ 

Die zweite Version der „OPC UA for Machinery" beinhaltet den Maschinenstatus, welcher für Anwendungsfälle wie Machine Monitoring oder KPI Calculations benötigt wird. „Die neue Veröffentlichung der für den gesamten Maschinenbau geltenden OPC UA for Machinery-Spezifikation ist ein weiterer großer Schritt in Richtung des Zielbilds einer einheitlichen Weltsprache der Produktion", sagt Faath. Stefan Hoppe, Präsident der OPC Foundation ergänzt: „Durch die Harmonisierungsaktivitäten des VDMA gelingt es, die riesige, komplexe und heterogene Welt der Produktion zu vereinfachen, sodass das produzierende Gewerbe aufeinander abgestimmte branchenübergreifende Lösungen nutzen kann." Durch die themenbezogenen Bausteine wird eine modulare Nutzungsweise ermöglicht. Deren Verwendung führt im Wesentlichen zu Kosteneinsparungen bei der Inbetriebnahme und erleichtert die Überwachung der Produktion enorm.

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