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Pumpe DE Newsletter Woche 19

Hoyer Motors

Ukraine-Krieg drückt Bestellungen ins Minus

Im März verfehlte der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau laut VDMA erstmals seit Januar 2021 sein Vorjahresniveau. Der gesamte Bestelleingang ging um real 4 % zurück. Für das 1. Quartal konnten die Unternehmen noch einen Auftragszuwachs von real 7 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.

Die Inlandsorders sanken um 3 %, die Aufträge aus dem Ausland lagen 5 % unter dem Vorjahresniveau (Euro-Länder: -9 %, Nicht-Euro-Staaten: -4 %). „Fehlende Aufträge oder gar Auftragsstornierungen aus Russland und der Ukraine dürften ebenso zu diesem Rückgang geführt haben wie eine allgemein stärkere Kaufzurückhaltung verunsicherter Investoren", erläutert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. „Außerdem machen sich die ohnehin deutlichen Lieferkettenprobleme wieder stärker bemerkbar, beispielsweise in Folge der Schließung des Hafens von Shanghai." Hinzu kam ein Basiseffekt, denn das Orderniveau im März 2021 fiel ungewöhnlich hoch aus. Für das gesamte 1. Quartal 2022 verbuchten die Unternehmen dagegen noch einen Auftragszuwachs von real 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Inlandsbestellungen erhöhten sich von Januar bis März um 9 %, aus dem Ausland kamen 6 % mehr Aufträge. Die Euro-Länder und die Nicht-Euro-Staaten erhöhten ihre Orders in diesem Zeitraum jeweils um 6 %.


Partnerschaft zur Entwicklung von Umwälzpumpen für flüssiges Salz 

Die kanadische KSB Pumps, eine Tochtergesellschaft des deutschen Pumpen- und Armaturenherstellers aus Frankenthal, ist mit der Konstruktion von Primärpumpen für einen Salzschmelzenreaktor beauftragt worden. Auftraggeber ist Terrestrial Energy aus Oakville, Kanada. 

Terrestrial Energy entwickelt ein Kernkraftwerk für die industrielle Kraft-Wärme-Kopplung, in dem die firmeneigene IMSR-Technologie (Integral Molten Salt Reactor), eine Reaktortechnologie der Generation IV, eingesetzt wird. Der IMSR soll mit Pumpen des Herstellers für den Transport des geschmolzenen Brennstoffsalzes vom Grafitkern zu den primären Wärmetauschern ausgestattet werden. Die Pumpen sind dabei Schlüsselkomponenten. 

Die IMSR-Technologie liefert thermische Hochtemperatur-Energie und einen um 50 % verbesserten Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung, was sie zur ersten Wahl für die industrielle Kraft-Wärme-Kopplung macht. Die Anlage ist modular aufgebaut und auf eine kurze Bauzeit ausgelegt. Durch ihre Anpassungsfähigkeit an industrielle Bedürfnisse und ihre kostengünstige Energieerzeugung mit Null-Emissionen ist sie ein leistungsstarkes Instrument, um Klimaneutralität zu erreichen. Die neue Entwicklung soll als Grundlagentechnologie für die Null-CO₂-Wasserstoff- und Ammoniakproduktion dienen. Außerdem soll sie für viele andere industrielle Prozesse genutzt werden, die zuverlässige, wettbewerbsfähige sowie emissionsfreie Wärme und Strom benötigen. Diese Anwendungen gehen weit über die einfache Stromerzeugung hinaus. Die geplante Anlage wird aus zwei IMSRs bestehen und eine Erzeugungskapazität von 884 MWth/390 MWe (netto) haben.


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115 Jahre Samson – vom Thermostatventil zur datenbasierten Prozessintelligenz

Anfang April feierte das Familienunternehmen sein 115-jähriges Firmenjubiläum. 1907 begann alles mit der grundlegenden Erfindung des ersten Thermostatventils. In der Folge durchlebte der Hersteller alle Herausforderungen des Wachstums zum internationalen Industrieunternehmen. 

„Energien müssen gelenkt werden, wenn sie sinnvoll wirken sollen.“ Diese Aussage aus dem Jahr 1920 hat nach über 100 Jahren kaum an Aktualität verloren. Im Gegenteil: Betrachtet man unter Energien nicht nur den physischen Fluss von Medien aller Art durch Ventile, sondern auch den effizienten Fluss von Materialen und Teilen entlang des Wertstroms in der Produktion, den Fluss von Wissen entlang des Produktlebenszyklus und nicht zuletzt die Begeisterung und kreativen Beiträge aller Mitarbeiter, erschließt sich ihre ganze Dimension.

Das Unternehmen beschäftigt 4.500 Mitarbeiter in über 40 Ländern und an 18 Produktionsstandorten. Seit Beginn bauen die Hessen Ventile und Systeme, reparieren im Feld und in eigenen Werkstätten und stellen heute den Kunden datenbasierte Prozessintelligenz zur Verfügung. Der Hersteller bildet junge Menschen aus und begeistert sie für industrielle Wertschöpfung. Zudem erhalten junge Flüchtlinge eine neue Perspektive. Zur Firmenphilosophie gehört es auch, in Start-ups zu investieren oder sich von Technologiekooperationen inspirieren zu lassen. Samson versteht sich als Gestalter einer zukünftigen Prozessindustrie, verlässlichen Partner und verantwortungsvollen, internationalen Arbeitgeber.


Thölen Pumpen feiert 25-jähriges Firmenjubiläum

Das von Dirk und Sandra Thölen im Mai 1997 in Geldern gegründete, inhabergeführte Unternehmen ist kontinuierlich gewachsen und seit 2008 weltweit tätig. In einigen europäischen Ländern und in den USA werden die Schlauchpumpen durch Exklusivhändler vertreten.

Das Team ist gemäß dem Motto „Pumps – That’s where our heart is“ spezialisiert auf die Entwicklung, Produktion und Herstellung von Schlauchpumpen. Das Unternehmen vertreibt national und international Pumpen und Zubehör aus Eigen- und Fremdherstellung. Zum Produktportfolio zählen neben Schlauchpumpen unter anderem Membranpumpen, Mikrodosierpumpen, Peristaltikschläuche und Zahnradpumpen. Neu im Sortiment sind die sechs Gehäuseschlauchpumpen der Lagopredos-Serie. Das wachstumsstarke Familienunternehmen mit Kunden in fast allen Branchen hat sich auch mit kundenspezifischen Lösungen für verschiedenste Förderaufgaben erfolgreich auf dem Markt etabliert. Diese erfordern eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden, den erfahrene Mitarbeiter beraten und betreuen, die schon lange Jahre im Unternehmen tätig sind. Der Hersteller will weiterhin in Entwicklung und Fertigung investieren, um zukünftige Marktanforderungen zu erfüllen und gemeinsam mit den Kunden erfolgreich zu wachsen.

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KRIWAN Schutzrelais. Smarte Lösungen für die Wasser- und Abwasserwirtschaft

Wasser und Abwasserwirtschaft gehören zur Grundversorgung. Umso wichtiger ist es, Maschinen und Anlagen in diesem Bereich sicher und zuverlässig zu schützen.
Mit innovativen Lösungen bietet KRIWAN hierfür die passende Technologie. Mit Schnittstellen zur Vernetzung, internem Speicher und für jede Anwendung einstellbar. 
 

Kriwan bietet ein „Best in class“-Pumpenschutz-Portfolio, das das gesamte Spektrum an Schutz- und Überwachungsanforderung abdeckt: Von der einfachen Basic-Lösung bis zur Multifunktions-Premium-Lösung.
Wollen Sie auch Ihre Anlage bestmöglich schützen? Dann kommen Sie auf der IFAT 2022 in München auf dem Messestand 142 in Halle C1 vorbei. 
Sie wollen sich schon vorab informieren? Dann sehen Sie sich im Youtube-Video an, was hinter Kriwan und den Schutzrelais für Pumpen an Technologie steckt. 


Erfolgreicher Re-Start für die Food- & Beverage-Technologie-Branche

An der Anuga Foodtec 2022 beteiligten sich 1.034 Anbieter aus 44 Ländern, davon kamen 60 % aus dem Ausland. Rund 25.000 Fachbesucher aus 120 Ländern reisten Ende April nach Köln. Der Auslandsanteil lag bei 57 %.

Vier Tage lang traf sich die Lebensmittel- und Getränkeindustrie mit ihrer Zulieferbranche in der Domstadt. „Die Anuga Foodtec ist und bleibt der zentrale und internationale Treffpunkt der Branche. Und diese führende Position hat der erfolgreiche Re-Start der Messe hier in Köln deutlich unterstrichen. Das richtige Konzept, zur richtigen Zeit“, so Gerald Böse, Versitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Intensive effektive Gespräche hätten den Messeverlauf geprägt. Das Feedback der Aussteller habe bestätigt, wie wichtig die persönliche Begegnung für erfolgreiches Business sei.

Die Investitionsbereitschaft der nachfragenden Industrie äußerte sich unter anderem darin, dass viele der angereisten Geschäftsführer und Betriebsleiter mit konkreten Projektideen auf die Aussteller zukamen. So wurden teilweise sogar vor Ort Maschinen und Anlagen erworben. Durch die aktuelle Weltlage erhöhte sich der Bedarf an Antworten zu Fragen aus den Bereichen Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.


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„Klares Votum für die größte Umwelttechnologiemesse der Welt“

Rund 2.900 Aussteller aus mehr als 50 Ländern zeigen auf der Ifat Munich Technologien und Lösungen für eine umwelt- und klimafreundliche Zukunft. Ist die Messe nach der Zwangspause noch mit der Veranstaltung von 2018 vergleichbar? Diese Frage beantwortet Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München.

„Absolut. Die Bedeutung von Umwelttechnologien sowie die Nachfrage wächst global. Gleichzeitig sind die aktuellen Herausforderungen wie Lieferengpässe und die Folgen des Krieges in der Ukraine auch in der Umweltbranche ein großes Thema. Es gibt daher wieder viel Bedarf an persönlichem Austausch und Information. Rund 2.900 Aussteller bilden alle Segmente ganzheitlich ab: Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Darunter knapp 50 Start-ups, so viele wie noch nie. Mehr als 50 Länder sind in der Ausstellung vertreten. Neben Deutschland sind die Top-Ausstellerländer Italien, die Niederlande, Österreich, die Türkei und Frankreich. Auch die USA sind sehr präsent und Unternehmen aus Ägypten über Singapur bis Australien sind an Bord. Das alles ist ein klares Votum für die größte Umwelttechnologiemesse der Welt“, betont Rummel. 

Zu den Highlights des umfangreichen Rahmenprogramms zählen: Die Eröffnung der Messe durch Bundesumweltministerin Steffi Lemke und den Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber. Direkt im Anschluss diskutieren herausragende Persönlichkeiten die Frage, wie man mit Umwelttechnologie Veränderung schafft. Ganz konkretes Wissen vermitteln die neuen, geführten Lösungstouren zu 16 Themen. Zudem wird es eine Vielzahl an Sonderschauen und Fachvorträgen geben. Das Themen-Spektrum reicht vom digitalen Zwilling in der Wasserwirtschaft über Bauschutt-Recycling bis hin zum klimaneutralen Lastverkehr. 

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Dieses Mal geht es um Datenvernichtung

Anfang März hat die NSA einen neuen Leitfaden veröffentlicht. Auf etwas mehr als 50 Seiten erklären die US-Experten die Grundlagen der Cybersicherheit. Die Sorge vor Angriffen ist groß in den westlichen Staaten. IT-Sicherheit ist auch ein wichtiges Thema der Hannover Messe Ende Mai. 

Das FBI und das deutsche BSI haben ihre Warnstufen nach dem Überfall auf die Ukraine und die darauffolgenden Sanktionen erhöht. In der Zusammenfassung sprechen die Verantwortlichen von der Verringerung des Risikos einer Gefährdung. Verhindern ist kaum möglich. Das deckt sich mit den Erfahrungen von IT-Experten. Jürgen Weiß ist einer von ihnen. Der Österreicher warnte im Tagesspiegel Backround vor Angriffen. Dort heißt es: Es gehe nicht mehr um Ransomware, sondern um Vernichtung von Daten, sogenannte Wiper-Angriffe. Gegenwärtig seien die russischen Cyberkräfte noch in der Defensive, er warnt jedoch ausdrücklich vor Angriffsszenarien auf die kritische Infrastruktur und Finanzinstitute: „Es wird kein Zug entgleisen, aber die Wasserversorgung streikt nach 48 h ohne Strom.“ In seinem Heimatland seien 80 % der Unternehmen anfällig, so der Geschäftsführer von Ares Cyber Intelligence. Deutschland sei beim Thema Cybersecurity im Mittelfeld. Wiper-Attacken drohen und gleichzeitig warnt Weiß auch ausdrücklich vor Trittbrettfahrern. 

Bereits ein Jahr vor dem Angriff auf die Ukraine fragte der IT-Experte Christopher Bleckmann Dreher: „Liebe Industrie, warum wartet ihr auf den großen Knall? Die unaufhaltsame digitale Transformation sorgt noch dafür, dass sich auch der letzte Industriezweig nicht mehr davor verwehren kann, den Schritt in die digitale Welt zu wagen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das Thema IT-Sicherheit steht dabei oftmals nicht direkt auf der Agenda.“ Der Knall ist da. Heute kann sich Bleckmann Dreher vor Aufträgen kaum retten. Doch die Experten sind sich einig: Wer jetzt anfängt, der kommt zu spät. 

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LNG-Hochdruckpumpen sind in der Schifffahrt immer mehr gefragt

Vanzetti Engineering steigert seine Auslieferungen von Hochdruckpumpen für die Schifffahrt erheblich. Seit 2021 ist die Auftragszahl der Tieftemperatur-Hochdruck-Kolbenpumpen deutlich angewachsen. Es liegt immer mehr im Trend auf Hochdrucksysteme zu setzen. 

Dies betrifft insbesondere Schiffsgiganten, die mit Erdgas betrieben werden, beispielsweise Containerschiffe, Massengutfrachter, Gas- und Chemikalientanker und Autofrachter. LNG Marine Sales Manager Giancarlo Geninatti Crich: „Neue Schiffe nutzen für ihre Antriebssysteme immer öfter Flüssigerdgasmotoren. Eine hohe Nachfrage gibt es insbesondere für Hochdrucksysteme. Diesbezüglich hat der Trend gewechselt – noch vor einigen Jahren wurden Niederdruckmotoren bevorzugt.“ 

Dieser Trend hat seinen Ursprung in der technologischen Entwicklung der Motoren hinsichtlich Nachhaltigkeit und Effizienz. „Bereits 2019 lieferte Vanzetti Engineering erste Produkte für den Hochdruckbereich im Schifffahrtssektor. Bis 2020 besaßen 90 % der in diesem Sektor verkauften Tieftemperaturpumpen Niederdrucktechnik − bis maximal 20 bar. Seit Anfang 2021 nahmen jedoch die Aufträge für Hochdruckpumpen − bis maximal 350 bar − beträchtlich zu. Unsere heutigen Auftragseingänge umfassen einen Anteil von 50 % Hochdruck- und 50 % Niederdruckpumpen“, erklärt der LNG Marine Sales Manager.
Insgesamten lieferten die Italiener VT-3-Maschinengruppen in Doppel- und Dreifach-Konfiguration für mehr als 30 Schiffe aus, hauptsächlich für Kunden in China, Korea, Singapur und Norwegen. 

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Mit Vollgas zur PUMPS & VALVES Dortmund!

Endlich wieder Messen live erleben. Am 22. und 23. Juni erhalten Sie Technologien und Lösungen für Ihre industriellen Gase, Fest- und Flüssigstoffe. Von Industrie-Pumpen über Armaturen bis hin zu Regelventilen und Dichtungssystemen: Auf der PUMPS & VALVES Dortmund finden Sie eine umfassende Angebotspalette über zentrale Komponenten der industriellen Prozesstechnik.

Am 22. und 23. Juni öffnet die PUMPS & VALVES endlich wieder ihre Pforten in der Messe Dortmund. Die Fachmesse für industrielle Technologien für Gase, Fest- und Flüssigstoffe findet erstmals parallel zurSOLIDS und RECYCLING-TECHNIK Dortmund statt.lädt Technologie-Anwender und –Anbieter an zwei Tagen zu einem persönlichen Austausch ein. 
Rund 450 Aussteller sind für den Sommer-Termin fest gebucht und versprechen Impulse zu zahlreichen Themen, die gegenwärtig die Branchen bewegen. Mit dabei sind renommierte Unternehmen wie Europe S.p.A. , Jacob GmbH, Netzsch Pumpen & Systeme Gmbh und WP-ARO GmbH. „Mit den diesjährigen Schwerpunkten wie der Prozessautomation und der nachhaltigen Produktion treffen wir den Nerv der Zeit“, weiß Sandrina Schempp, Head of Processing Cluster des Messeveranstalters Easyfairs Deutschland GmbH. Doch Fachbesucher finden nicht nur Informationen zu diesen beiden Top-Themen, sondern auch Anregungen und Lösungen zum Brand- und Explosionsschutzund vielen weiteren aktuellen Fragestellungen der drei Sparten.

Hochkarätiges Vortragsprogramm
Neben der Ausstellung bereichern starke Partner und Aussteller aus verschiedenen Industriezweigen das Informationsangebot auf den Vortragsbühnen. So finden Besucher unter anderem Antworten auf Fragen zu Themen wie dem „Condition Monitoring“ von Pumpe DE oder den „Energiefallen in Pumpensystemen“ von Pump Consult Düsseldorf. Experten des Mittelstand-Digital Zentrums Ruhr-OWL widmen sich dem Bereich „Digitalisierung“. Zusätzlich dürfen sich Teilnehmer auf den Workshop "Die Kreiselpumpe jenseits vom Optimum" von Pump Consult Düsseldorf freuen. 
Wer also auf der Suche nach Lösungen für aktuelle und zukünftige Aufgaben ist, kann sich noch ein Besucher-Ticket für die PUMPS & VALVES sichern:
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Antriebslösungen für die Fleischindustrie

Anwendungen in der Fleischindustrie stellen besonders hohe hygienische Anforderungen an die eingesetzten Komponenten. Nord präsentiert sein umfangreiches Antriebsportfolio für die Branche Mitte Mai auf der Fachmesse IFFA, der Fachmesse für Verarbeitung, Verpackung und Verkauf von Fleisch und alternativen Proteinen. 

Zu den Messehighlights gehören eine leistungsstarke Oberflächenveredelung, ein patentierter, wash-down-fähiger Getriebemotor sowie ein Adapter für eine technische innovative Misch- und Rührtechnik. Für hohe Hygieneanforderungen hat der Antriebsspezialist die Oberflächenveredelung nsd tupH entwickelt, die Aluminium ähnlich korrosionsfest macht wie Edelstahl. Die veredelten Oberflächen überstehen Reinigungsprozesse selbst mit Hochdruckreinigern und aggressiven Mitteln. Das Entscheidende: Es handelt sich nicht um eine Beschichtung, sondern die Oberflächenveredelung erzeugt eine permanent mit dem Grundwerkstoff verbundene Schutzschicht. So kann nichts abplatzen oder abblättern. 

Der Getriebemotor Duo Drive integriert einen hocheffizienten IE5+-Synchronmotor in ein einstufiges Stirnradgetriebe. Die Vorteile: ein kompakter Bauraum, geringe Geräuschemissionen, eine große Leistungsdichte und ein insgesamt hoher Systemwirkungsgrad. Gemeinsam mit der einfachen Inbetriebnahme per Plug & Play ergibt sich eine deutliche Senkung der TCO (Total Cost of Ownership) gegenüber anderen Antriebssystemen. Der Safomi-IEC-Adapter für Rührwerke erhöht die Betriebssicherheit und minimiert den Wartungsaufwand. Vor allem aber verfügt er über ein integriertes Ölausgleichsvolumen, was Ölbehälter und -schläuche sowie den leckage- und verschleißanfälligen Wellendichtring zwischen Getriebe und IEC-Zylinder überflüssig macht.

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Für Profinet und IO-Link geht es stetig bergauf

Trotz der seit nun mehr als zwei Jahren andauernden pandemiebedingten Lieferprobleme und anderen Unwägbarkeiten haben Hersteller von Produkten mit den Technologien von PI (Profibus & Profinet International) in 2021 sehr erfreuliche Zahlen gemeldet. 

Dies gilt vor allem für Profinet und IO-Link. Nicht zuletzt ist dies durch die jahrelange konsequent mit Anwendern abgestimmte Fortentwicklung der Technologien bedingt. Als jüngstes Beispiel kann die Veröffentlichung der Spezifikationsdokumente zu Ethernet-APL aufgeführt werden. „Ethernet-APL hat zwar derzeit noch nicht zu den aktuellen Zahlen beigetragen, wird aber in nächster Zukunft dafür Sorge tragen, dass Profinet in der gesamten Prozessautomatisierung flächendeckend eingesetzt wird. Grund zu diesem Optimismus liefern die sehr gut bewerteten Demo-Anlagen bei den Anwendern der chemischen Industrie“, so der Leiter des APL-Projekts Dr. Jörg Hähniche. 

Mit der Jahreszahl von 8,5 Mio. und einem Plus von 22 % an installierten Profinet-Geräten wurde der bisher größte Jahreswert verzeichnet, insgesamt sind 48,2 Mio. Geräte installiert. Auch wenn die Jahreszahl von Profibus mit 1,5 Mio. Geräten etwas geringer ausgefallen ist als im Vorjahr, ergibt sich insgesamt auf Jahressicht ein Rekordwert von 10 Mio. Die größte Steigerung erfuhr IO-Link mit 30 %. Dies ist nahezu die gleiche Wachstumsrate wie im Vorjahr. Die Jahreszahl der installierten Knoten beläuft sich auf 6,3 Mio., die Gesamtzahl beträgt jetzt mehr als 27 Mio. 


Online-Salon der DBU zu Energieeffizienz durch KI

Wie können Industrie und Gewerbe durch digitale Lösungen und künstliche Intelligenz energieeffizienter werden? Darüber diskutieren Experten beim Online-Salon „Steigerung der Energieeffizienz durch künstliche Intelligenz (KI) – Berichte aus der Praxis“ der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt). 

Am 27. Juni von 14 bis 16 Uhr werden nach einer Einführung in die Welt der KI aktuelle Entwicklungen und Anwendungsbereiche in industriellen und gewerblichen Prozessen erläutert. Dabei geht es neben den technischen Herausforderungen auch um Fragen der Datensicherheit. Darüber hinaus berichten DBU-Projektpartner aus umgesetzten Projekten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. 

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Technische Schmierstoffe mit pflanzlichem Oxidationsschutz 

Schmierstoffe stellt man heute hauptsächlich auf Basis von Mineralölen her. Zwar finden bereits pflanzliche Öle für Bioschmierstoffe Verwendung, der Anteil ist aber noch sehr gering. Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV ebnet den Weg zur industriellen Herstellung.

Ölbasierte Schmierstoffe sind besonders anfällig gegenüber Oxidation. Zur Erhöhung der Stabilität werden sie deshalb mit Additiven versetzt, die als Antioxidantien dienen. Damit neue Produkte im Sinne der Bioökonomie zur Verfügung stehen, hat das Fraunhofer-Institut eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative zu den konventionellen, mineralölbasierten Antioxidantien entwickelt. Sie bestehen aus biobasierten Extrakten, die aus Reststoffen der Agrar- und Lebensmittelindustrie gewonnen werden. Mit dem hohen antioxidativen Potenzial dieser sekundären Pflanzenstoffe ist es gelungen, rein pflanzliche Oxidationsschutz-Additive für technische Anwendungen zu realisieren. 

„Mit unseren Arbeiten konnten wir zeigen, dass durch eine Variation der Extraktionsparameter und deren Anpassung das antioxidative Potenzial der gewonnenen Pflanzen-Extrakte ganz gezielt beeinflusst werden kann“, erläutert Projektleiterin Dr. Sandra Kiese. „Diese Kenntnisse sind von entscheidender Bedeutung für die Funktionalität pflanzlicher Extrakte. Darüber hinaus haben wir ein Verfahren zur Extraktion pflanzlicher Rohstoffe entwickelt, das auf die Gewinnung von antioxidativ wirkenden Extrakten für die technische Industrie zugeschnitten ist. Damit ist der Grundstein für die industrielle Herstellung der Extrakte gelegt.“

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