Hoyer Motors

Pumpe DE Newsletter Woche 48

Hoyer Motors

Jaime Obiols ist neuer Senior Sales Director für Deutschland bei Danfoss Drives

Seit dem 01. Oktober 2020 leitet der Elektroingenieur das Vertriebsteam von Danfoss Drives in Deutschland. Fundiertes Marktwissen in den Bereichen Antriebstechnik und Industrielle Automatisierung zählen zu den Schlüsselkompetenzen von Obiols. Nach Stationen bei Schneider Electric und Weidmüller war er zuletzt als Vertriebsleiter Deutschland bei Eaton Electric tätig. „Die Digitalisierung wird unsere Art zu leben und zu arbeiten weiter verändern", dessen ist sich Obiols sicher. Es verlange nun Mut und Offenheit, sich diesen Herausforderungen – auf persönlicher Ebene wie auch in den Unternehmen – zu stellen.


Turbopumpe für Ionenimplantationsprozesse

Pfeiffer Vacuum stellt eine Turbopumpe vor, die speziell für Ionenimplantationsprozesse konzipiert ist. Eine durchdachte Rotorkonstruktion führt zu einem optimierten Saugvermögen für leichte Gase. Dies gewährleistet eine sehr gute Prozessanpassung. Das intelligente Temperaturmanagementsystem der Hi Pace 2800 IT verhindert Prozesskondensation und -ablagerungen innerhalb des Pumpsystems. Es ermöglicht die individuelle Einstellung der Temperatur, um den Prozess optimal zu unterstützen. Die spezielle Beschichtung des Rotors gewährleistet die Beständigkeit gegenüber allen Materialien für Ionenimplantationsprozesse. 

Basierend auf einem sogenannten Hybridlager, einer Kombination aus Keramikkugellagern auf der Vorvakuumseite und permanentmagnetischen Radiallagern auf der Hochvakuumseite, zeichnen sich die Turbopumpen durch eine besonders robuste Lagerausführung aus. Zusammen mit der speziellen Rotorbeschichtung bildet dies die Grundlage für eine lange Prozesslebensdauer und Zuverlässigkeit der Pumpen. Mit einem Saugvermögen von 2.600 l/s für Wasserstoff ist die neue Turbopumpe, laut Aussage des Herstellers, die beste ihrer Klasse.

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Netzsch NLnovember

Vakuumpumpe für Lebensmittel, Pharma und Labor

Mit der ölfreien Scroll-Vakuumpumpe erweitert Atlas Copco die Palette seiner trockenen Industriepumpen. Die robuste, verschleißarme Pumpe eignet sich insbesondere für die Vakuumerzeugung im Grobvakuumbereich. Ein wesentliches Merkmal der DSS ist ihr einfaches und effektives Funktionsprinzip zur Gasförderung: Im Pumpeninneren befinden sich zwei ineinandergreifende, spiralförmige Schnecken aus Aluminium. Eine der Spiralschnecken ist fixiert, die zweite verdichtet rotierend die Gaseinschlüsse. Die ergonomische Vakuumpumpe zeichnet sich durch einen geringen Energieverbrauch, niedrigere Lebenszykluskosten und eine anwenderfreundliche Bedienung aus. 

Durch den trockenen Lauf fallen keine Ölwechsel an; ein Austausch der Auspufffilter entfällt ebenfalls. Dadurch ist der Wartungsaufwand relativ gering. Eine abnehmbare Frontabdeckung vereinfacht den Zugang zum Pumpeninneren. Die Neuentwicklung eignet sich besonders gut für Einsätze in der Pharmaindustrie sowie der Lebensmittelverpackung und -verarbeitung. Eine weitere wichtige Eigenschaft: ihre völlige Ölfreiheit, sodass von ihr kein Risiko einer Ölkontamination ausgeht. Dies belegen umfangreiche Messungen des Aerosolölgehalts des TÜV Rheinland. Auf Basis dieser Ergebnisse konnte die neue Scroll-Vakuumpumpe in die oberste „Klasse 0" eingestuft und zertifiziert werden.

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Cleveres Dosier-Management

Grundfos offeriert für das Dosieren nicht nur bewährte Technik, sondern mit einer neuen App auch ein umfassendes Remote Access Tool – Grundlage attraktiver digitaler Geschäftsmodelle, beispielsweise für die Chemikalien-Distribution. Technische Basis dafür ist die in der Dosierpumpe Smart Digital DDA integrierte Dosierüberwachung Flow Control, die klassische Dosierfehler identifiziert und zudem den realen Dosiervolumenstrom erfasst und überwacht. Benötigte man zur permanenten Erfassung des Gebindefüllstands bisher eine zusätzliche Sensorik, ist nun mit der App Chempairing Suite eine interne Lösung erhältlich.

Über die in der Cloud des Herstellers hinterlegte Chemikalien-Datenbank ist das jeweilige Bruttovolumen des Gebindes verfügbar; es wird als „Guthaben“ in die App übertragen. Aufgrund der realen Dosiermengenmessung kann die zugegebene Chemikalienmenge subtrahiert und als Ganglinie angezeigt werden. Diese kostengünstige, unkomplizierte und permanente Ermittlung des Gebindefüllstands eignet sich bestens für den Einsatz von Einweggebinden. Übrigens: Mit den Trenddaten über den Chemikalienverbrauch kann der Händler die Gebindegröße und damit die Servicekosten für seinen Kunden optimieren. Für Betreiber sind vor allem die per Fernbedienung verfügbaren Features attraktiv, weil sich damit zeitintensive Serviceeinsätze einsparen lassen. Will oder kann sich ein Betreiber nicht selbst um eine Nachjustierung der Dosierkonzentration usw. kümmern, können dies Service-Spezialisten für ihn übernehmen. 

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Wangen NL28-2020

Mobiler Flachsauger zur einfachen Entwässerung 

Calpeda hat sein umfangreiches Programm hochwertiger Edelstahl-Entwässerungspumpen um ein Modell ergänzt, das Wasserstände bis 1 mm Höhe absaugen kann. Die Tauchmotorpumpe GX Zero ist mit einem saugseitigen Rückschlagventil ausgerüstet und ist nach einmaliger Entlüftung einsatzbereit. Die Pumpe muss nur bei der Erstinbetriebnahme mit 0,3 l Wasser gefüllt werden und schon lässt sie sich mobil an verschiedenen Stellen eines überfluteten Raumes oder Flachdaches ohne Ansaugprobleme einsetzen. Die bewährte doppelte Wellenabdichtung mit Ölkammer und eine Mantelstromkühlung des Motors sorgen für Sicherheit im Schlürfbetrieb. Die Pumpe fördert bis zu 100 l/min und erreicht eine maximale Förderhöhe von 10 m. Lieferbar ist sie sowohl in Wechsel- als auch in Drehstromausführung, jeweils mit 10 m Anschlusskabel.

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Rybjerggaard gibt Gas

Wartungsarme Rührtechnik von Landia verhindert die Krustenbildung in der Biogasanlage eines dänischen Landwirtschaftsbetriebs und erhöht die Energieausbeute. Im Jahr 2016 konzipierte Rybjerggaard eine Biogasanlage, um die Selbstversorgung sicherzustellen und Energieeinsparungen zu ermöglichen. Die in den Faultürmen eingesetzte Rührtechnik bestehend aus klassischen Propellerwerken im oberen Bereich des Turms konnte die Bildung einer dicken Schwimmschicht nicht verhindern und fiel schließlich aus. Trotz Reparatur der Aggregate blieb das Problem bestehen, sodass sich die Verantwortlichen nach einer Alternative umsahen. 

Abhilfe schuf schließlich das Gas Mix-System von Landia: Durch eine kontinuierliche Gaseinspeisung wird eine dreidimensionale Rührwirkung erzielt, die eine konstante und optimale Zirkulation im Fermenter generiert, dies verhindert die Bildung von Schwimmschichten. Zudem führt das Eindüsen von Gas dazu, dass das biologische Material gewaschen wird und so zu einer höheren Gas-Qualität führt, wodurch sich die Gasausbeute verbessert. 

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Axflow-KW48-2020

Mit Ozon zu sauberem Industrie-Abwasser

Industrielles Abwasser lässt sich wirtschaftlich, umweltfreundlich und sicher reinigen. Das zeigt die neue Wedeco-Anlage bei Ineos in Köln. Die Ozonung sorgt dafür, dass die Grenzwerte stets eingehalten werden. Für eine jederzeit einwandfreie Reinigung des Abwassers suchte der Chemiekonzern an seinem Standort in Köln ein zuverlässiges Verfahren, um den Anteil an schädlichen Substanzen sicher unter den vorgeschriebenen Grenzwerten zu halten. Gefragt war eine effektive und wirtschaftliche Abwasseraufbereitung. Die Wahl fiel auf ein von Xylem projektiertes und realisiertes Konzept.

Zentraler Baustein sind zwei Ozon-Anlagen der PDO Evo Plus 5500-Serie. Sie bauen Schadstoffe im Abwasser sicher ab. Weil die Ozonabgabe bedarfsgerecht gesteuert wird, arbeitet das Verfahren sehr wirtschaftlich. Die Anlagen sind auf eine Leistung zur Reinigung von 100 m³/h Abwasser ausgelegt und kommen mit wenig Platz aus: Für die Grundfläche von 17 x 10 m wurde eine kompakte Lösung entwickelt. Um das gesamte System auf dieser Fläche zu installieren, errichtete man die Anlage freistehend auf drei Ebenen. Die schädlichen Substanzen im Abwasser bleiben nun zuverlässig unter den vorgeschriebenen Grenzwerten. 

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Robustes Ventil für Anwendungen unter Hochdruck

Wika ergänzt sein Portfolio an Absperrventilen um ein Hochdruck-Nadelventil. Es ist in unterschiedlichen Konfigurationen und Werkstoffen erhältlich. Das neue Ventil ist für vier Druckbereiche ausgelegt: bis 15.000 psi (1.034 bar), bis 20.000 psi (1.379 bar), bis 30.000 psi (2.068 bar) und bis 60.000 psi (4.136 bar). Die sensiblen Bauteile – Spindelspitze und Dichtung – sind aus entsprechend widerstandsfähigem Material gefertigt. Das Ventil Typ HPNV zeichnet sich durch die gleichen Eigenschaften wie die anderen Nadelventile des Herstellers aus: verschleißarmer Betrieb aufgrund der nichtrotierenden Spindelspitze, leichtgängige Handhabung mit geringem Drehmoment und gemäß BS6755/ISO 5208 Leckrate A geprüfte Dichtheit. Das Unternehmen bietet einen kundenspezifischen Zusammenbau von Ventil und Messgerät an. Ein solcher Geräte-Hook-up wird installationsbereit und dichtheitsgeprüft geliefert.

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Achema auf 2022 verschoben

Die Redaktion gratuliert den Organisatoren zu dieser beherzten, mutigen Entscheidung zur rechten Zeit – auch wenn sie uns Fachverlage schwer treffen wird. Die frühzeitige Absage soll vor allem den Ausstellern Planungssicherheit geben. Neuer Termin für das Branchenevent ist der 04. bis 08. April 2022. In der Verschiebung um rund ein Dreivierteljahr sehen die Organisatoren die Chance, eine vielfältige, lebendige und multisensorische Achema zu gestalten. 

Aussteller und Besucher müssen auf den globalen Austausch zu den aktuellsten Trends der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie im Jahr 2021 aber nicht verzichten. Am 15. und 16. Juni wollen die Messeveranstalter mit Achema Pulse mit Highlight-Sessions, hochkarätigen Diskussionen und Vorträgen und interaktiven Formaten der weltweiten Community die Gelegenheit geben, sich umfassend zu informieren. Virtuelle Praxisforen werden konkrete Technologieentwicklungen vorstellen. Begleitend können Aussteller und Teilnehmer auf dieser Plattform ihr Business-Netzwerk gezielt ausbauen, Kontakte knüpfen und ins Gespräch kommen.

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Die Pumps & Valves will im Messejahr 2021 allen Widrigkeiten trotzen

Mit der Pumps & Valves und der Maintenance, die am 24. und 25. Februar 2021 in Dortmund das Messejahr einläuten sollen, will Easy Fairs zeigen, dass sich regionale/nationale Fachmessen auch zu Pandemiezeiten sicher durchführen lassen. Mit der All about Automation in Essen und Chemnitz haben die „Macher“ bereits im Herbst den Beweis angetreten, dass sich Fachmessen trotz Corona erfolgreich organisieren lassen. Der Veranstalter des Messe-Duos sieht großen Bedarf an Kommunikation in den Communities. 

Projektleiterin Maria Soloveva: „Der Branche fehlt ganz klar die direkte Kommunikation. Sie wünscht sich eine Plattform, die die zurzeit nötige Sicherheit bietet und zugleich den persönlichen Austausch und eine Live-Präsentation von Neuheiten ermöglicht. Diese Plattform werden wir bieten und dazu noch ein wirklich spannendes Rahmenprogramm.“ Einige der Themenschwerpunkte: Digitalisierung, Prozesssicherheit und Predictive Maintenance. Die Pumps & Valves gibt einen ebenso konzentrierten wie vielfältigen Überblick über diese zentralen Komponenten der industriellen Prozesstechnik. Auf den Homepages können sich Interessierte schon jetzt ein erstes Bild machen und sich kostenlos mit dem Code 190200 registrieren. Dass sich die Besucher auf die Messe freuen, zeigen die Anmeldezahlen: Sie liegen bereits über Vorjahresniveau. 

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Dialogplattform für die Getränkebranche erfolgreich gestartet

Drei Tage lang trafen sich über 3.000 Fachleute der internationalen Getränkebranche online zu den Launch Days der My Beviale, um sich bei den über 330 Unternehmen über Produkte und Lösungen zu informieren, untereinander auszutauschen und ihr Wissen zu erweitern. Rahmenprogramm sowie Ausstellerpräsentationen der Special Edition 2020 wurden ins Netz verlegt. Die neue Dialogplattform ergänzt das Angebot des globalen Netzwerks für die Getränkeindustrie der Nürnberg Messe Group und erweitert es um den digitalen Bereich. Dort können sich ab sofort Getränkeprofis und Brancheninsider ganzjährig virtuell treffen. 

Über 90 Actions mit rund 140 Einzelvorträgen und mehr als 150 unterschiedlichen Speakern gab es an den Launch Days mitzuverfolgen. Die Plattform hat zum Ziel, den Dialog in der Getränkebranche zu fördern und zu erleichtern. Die Community erwies sich gleich zum Start als sehr global: Aus mehr als 30 Ländern haben sich Teilnehmer registriert. Die nächste Brau Beviale findet turnusgemäß im November 2022 in Nürnberg statt.

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Kein einheitliches Bild bei der wirtschaftlichen Erholung

Eine VDMA-Umfrage zur Auftragslage in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) zeigt ein heterogenes Bild. Die Überwindung der Corona-Pandemie verläuft in den für den Maschinenbau wichtigen Märkten sehr unterschiedlich. Laut Umfrage hat sich die Lage in China bereits wieder normalisiert. Nach Unternehmensgröße gewichtet, beurteilt ein Drittel der befragten Tochtergesellschaften vor Ort die gegenwärtige Geschäftssituation als gut, die Hälfte (51 %) bewertet sie als zufriedenstellend. „Unsere Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass der Aufschwung in China bei unseren Mitgliedern angekommen ist“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. „Allerdings gibt es je nach Teilbranche weiterhin große Unterschiede in der Einschätzung der jeweiligen Geschäftssituation. Besonders hervorzuheben sind vor allem Fluidtechnik, Antriebstechnik und Elektrische Automation. Schlusslicht bildet weiterhin die Werkzeugmaschinenindustrie.“ Im Branchendurchschnitt erwarten die Mitglieder für das laufende Jahr jedoch ein Umsatzplus im mittleren einstelligen Bereich. 

Die Umfrageergebnisse in Russland zeichnen für manchen vielleicht überraschend ebenfalls ein positives Bild: 49 % bewerten die Geschäftssituation als gut und 48 % als zufriedenstellend. „Der russische Markt für Maschinen und Anlagen zeigt sich trotz Corona-Krise erstaunlich robust. Auch die Maschinenexporte aus Deutschland nach Russland liegen von Januar bis August knapp über dem Vorjahresergebnis. Damit bildet Russland eine Ausnahme unter den Top-10-Absatzmärkten für deutsche Maschinenexporteure“, resümiert der VDMA-Chefvolkswirt.

Die negativen Auswirkungen von Covid-19 sind in Indien nach wie vor am deutlichsten zu spüren, auch wenn sich die Geschäftssituation der Unternehmen im Vergleich zur Frühjahrsumfrage kräftig verbessert hat:
11 % bewerten ihre Geschäftssituation als gut, und für 63 % ist diese mittlerweile zufriedenstellend. „Der Maschinenbau am Standort Indien wurde aufgrund des starken und weitreichenden Lockdowns Ende März ungleich schwerer getroffen als in vielen anderen Ländern. Die Lieferketten haben sich für viele Unternehmen in Indien noch nicht vollständig von diesem Schock erholt“, so Wiechers. Brasilien scheint sich schneller zu erholen als erwartet: 26 % beurteilen ihre Geschäftssituation als gut, knapp die Hälfte (49 %) als zufriedenstellend. In der Frühjahrsumfrage waren es noch mehr als die Hälfte, die ihre Geschäftssituation als schlecht bewerteten.