Hoyer Motors

Pumpe DE Newsletter Woche 15

Hoyer Motors

75 Jahre KNF – eine Erfolgsgeschichte 

Die Membranpumpen der international tätigen Firmengruppe kommen rund um den Globus und sogar im Weltall zum Einsatz. Wichtige Etappen der Unternehmensgeschichte und den visionären Gründer ehrt KNF zum Jubiläum mit einem digitalen Chronik-Blog. Bestens gerüstet für die Zukunft sei man, so CEO Martin Becker: „Aufgrund der uns eigenen Strukturen, mit unseren engagierten Mitarbeitenden und nicht zuletzt dank der finanziellen Unabhängigkeit als Familienbetrieb können wir uns immer wieder aus unserer Komfortzone herausbewegen, neue Wege beschreiten und so die Geschichte, die vor 75 Jahren in einem kleinen Handwerksbetrieb in der Freiburger Vorstadt begann, erfolgreich fortschreiben.“ Ein Blick zurück ins Gründungsjahr 1946: In dem vom Krieg zerstörten Freiburg im Breisgau baut sich ein junger Mann eine Existenz auf. In seiner Werkstatt schleift Kurt Neuberger Zylinder und repariert Motoren, später sattelt er auf die Herstellung von Werkzeugmaschinen um. 1962 tritt Erich Becker (Bild) in die Kurt Neuberger Freiburg KG (KNF) ein. 

In Lohnarbeit montieren die Freiburger damals Membranpumpen für medizinische Inhalations- und Absauggeräte. Schnell erkennt der Maschinenbauingenieur das Potenzial dieser vielseitigen Pumpentechnik. Mit Kurt Neubergers Tod 1966 übernimmt Erich Becker die alleinige Geschäftsführung und geht auf Expansionskurs. Die Entwicklung der Doppelmembranpumpe Anfang der 1970er Jahre eröffnet industrielle Anwendungen, vor allem in der Nukleartechnik. Begleitet wurden diese technologischen Durchbrüche von der internationalen Expansion. Heute sind Pumpen des Herstellers auf der ganzen Welt und sogar darüber hinaus zu finden: Die Astronauten auf der ISS beispielsweise setzen für ihre Luftversorgung auf die wartungsarmen, zuverlässig arbeitenden Membranpumpen.

Weitere Informationen


Wasserstoff: Wilo und Enapter unterzeichnen Absichtserklärung

Der Dortmunder Pumpenspezialist und der Elektrolyseur-Hersteller haben vergangene Woche ihre Zusammenarbeit angekündigt. Speziell in Projekten zum Aufbau einer Infrastruktur für die Erzeugung und den Transport von Wasserstoff sehen beide Unternehmen großes Potenzial. Sämtliche Regierungen weltweit legen im Zuge von Konjunkturpaketen nationale Strategien vor, wie Wasserstoff-Technologien mittel- und langfristig helfen sollen, aktiv das Klima zu schützen. Der Pumpenhersteller hat Wasserstoff als Energieträger der Zukunft längst erkannt. „Im Rahmen der Klimaschutzausrichtung der Gruppe wird künftig auch die Zukunftstechnologie Wasserstoff als Anwendungsfeld berücksichtigt. Unsere Produkte und Lösungen können einen essenziellen Beitrag bei der Erzeugung, Verteilung und dem Einsatz von blauem und grünem Wasserstoff leisten“, so der Vorstandsvorsitzende und CEO Oliver Hermes. 

Enapter kann über 15 Jahre Erfahrung im Bereich Wasserstoff, vorweisen. Der AEM Elektrolyseur (Anionenaustausch-Membran-Elektrolyse) ist zudem der erste modulare Elektrolyseur, der fossile Brennstoffe durch grünen Wasserstoff ersetzt. Produziert wird derzeit in Pisa, Italien. In der Klimakommune Saerbeck in NRW entsteht aber derzeit ein Campus, der die erste Massenfertigungsanlage des Unternehmens und ein Forschungszentrum umfassen wird. „Mit Wilo haben wir einen Kooperationspartner gefunden, der unsere Nachhaltigkeits-Ziele teilt“, so Gründer und CEO Sebastian-Justus Schmidt. „Der Enapter Campus soll mit 100 % erneuerbarer Energie aus der Region betrieben werden, letztendlich soll der gesamte Produktionszyklus klimaneutral werden. In der Planung und Umsetzung war und ist der Wilopark eine starke Inspiration.“


Pfeiffer Vacuum meldet solide Ergebnisse für 2020

Pfeiffer Vacuum Technology erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 618,7 Mio. Euro, ein Betriebsergebnis (EBIT) von 45,3 Mio. Euro sowie eine EBIT-Marge von 7,3 %. Für 2021 ist vorsichtiger Optimismus angesagt. Der Umsatz ging im Jahr 2020 um 2,2 % zurück (2019: 632,9 Mio. Euro), was im Wesentlichen auf die schwierigen Marktbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie zurückzuführen ist, die insbesondere das Marktsegment Industrie, Analytik und F&E betrafen. Dieser Effekt und die Umsatzschwäche im Beschichtungsmarkt wurden teilweise durch den starken Halbleitermarkt ausgeglichen. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 30,5 % zurück (Vorjahr: 65,2 Mio. Euro) und die EBIT-Marge betrug 7,3 % (Vorjahr: 10,3 %). Der Rückgang des EBIT im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf rückläufige Umsatzerlöse, Aufwendungen und Produktivitätsverluste aufgrund der Corona-Pandemie sowie einmalige Wertminderungsaufwendungen zurückzuführen. 

„2020 war aufgrund der Corona-Pandemie ein herausforderndes Jahr, aber wir haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich schützen können und alle Anforderungen unserer Kunden erfüllt“, sagt Dr. Britta Giesen, die seit Anfang Januar als CEO die Geschicke des Unternehmens lenkt. „Trotz schwieriger Marktbedingungen haben wir ein solides Geschäftsergebnis erzielt und unseren Transformationsprozess fortgesetzt, um das Wachstum voranzutreiben und die Rentabilität zu erhöhen. Wir sind gut aufgestellt, um unsere Finanzergebnisse im Jahr 2021 in einem nach wie vor herausfordernden Umfeld zu verbessern.“ 


Axflow nimmt Bran+Luebbe Dosierpumpen ins Portfolio auf

Seit Anfang April vertreibt Axflow in Deutschland die leistungsstarken Prozess- und Dosierpumpen von Bran+Luebbe. Damit ergänzt das Unternehmen sein Portfolio im Bereich der Hochdruck-Injektion in chemischen und petrochemischen Prozessen. Die Pumpen arbeiten mit Betriebsdrücken bis zu 1.000 bar und Förderleistungen bis zu 80 m3/h. Alle Baureihen erfüllen die Anforderungen der Atex-Richtlinie (2014/34/EU) und sind bis Zone 1 sowie Temperaturklasse T4 einsetzbar. Für Anwendungen aus dem Öl- & Gas-Sektor werden die Pumpen mit API 675-Konformität ausgelegt. Darüber hinaus liefert das Unternehmen für die Lebensmittel- und Pharma-Industrie viele Modelle mit Konformitätserklärungen gemäß EU-Verordnungen 1935/2004 sowie 10/2011. Die Modelle reichen von kompakten Membran- und Kolbendosierpumpen bis zu horizontalen und vertikalen Mehrpumpen-Kombinationen aus hermetisch abgedichteten Prozess- und Dosierpumpen. Bran+Luebbe-Produkte werden übrigens seit vielen Jahren in anderen Ländern erfolgreich durch die Gruppe vertrieben. Im Zentrallager sind 95 % aller Top-Produkte ständig verfügbar.

Weitere Informationen


Sero überträgt Service bei Marine-Anwendungen an Burckhardt Compression 

Sero Pump Systems als ein technologisch führender Anbieter von Seitenkanalpumpen für verschiedenste Anwendungen baut sein Servicenetz weiter aus: Der Schweizer Kolbenkompressorhersteller übernimmt exklusiv sämtliche Serviceleistungen im Marinebereich. Die SHP-Pumpen der Meckesheimer kommen auf LPG-Tankern mit Dual Fuel-Antrieben zum Einsatz. Burckhardt Compression hat bereits für seine Gaskompressoren im Marinebereich eine entsprechende Service-Infrastruktur aufgebaut mit einem weltweiten Netz von über 300 Aussendienstmitarbeitenden und Vertretungen in mehr als 80 Ländern. Das Marine-Team ist daher bestens mit den speziellen Anforderungen in diesem Bereich vertraut. Beate Zientek-Strietz, Geschäftsführende Gesellschafterin von Sero Pump Systems: „Mit dieser Zusammenarbeit können wir uns auf unser Kerngeschäft, den Bau von technologisch herausragenden Pumpen, fokussieren und haben mit Burckhardt Compression einen starken Partner für unser Servicegeschäft gefunden."


Abel erhält Auftrag aus Südfrankreich

Im Februar 2021 erhielten die Norddeutschen von einer Stadt im Süden Frankreichs den Auftrag zur Lieferung von zwei Pumpen für den Abwassertransport vom Pumpwerk zur 6 km entfernten Kläranlage. Das Unternehmen unterstützt den Kunden bei diesem Projekt mit seinem neuen Remote Monitoring System Smart Pump Assistant. Dessen intelligente Algorithmen analysieren permanent die entscheidenden Zustandsparameter der HMQ-Pumpen (Hydraulische Quadruplex Membranpumpen) und weisen den Kunden rechtzeitig auf bevorstehende Wartungen hin. So lassen sich eventuelle Störungen vermeiden. 

Die vierfach wirkenden Kolbenmembranpumpen finden in hohen Förderbereichen von bis zu 450 m³/h Verwendung. Sie kommen typischerweise in der Abwasserindustrie zum Schlammtransport beziehungsweise als Beschickungspumpe bei Filterpressen zum Einsatz. Die Pumpen haben sich weltweit erfolgreich im Einsatz bewährt, zum Beispiel im Bereich Mining, etwa zum Transport von Bergeschlämmen, bei der Grubenentwässerung sowie bei der Rückverfüllung in Bergwerken.

Weitere Informationen


„Small Motors for smart Solutions“

Die neue Generation der IE4-Motoren von Merkes ermöglicht höhere Drehzahlen und Drehmomente in Kombination mit kleinerer Bauform und geringeren Verlusten. Der Hersteller erfüllt schon heute die Anforderungen der Zukunft. Die Synchron-Motortechnik der MPM-Serie im klassischen Norm-Motoren-Gehäuse arbeitet wirtschaftlich und eignet sich bestens für den drehzahlgeregelten Betrieb von Anwendungen mit hoher Einschaltdauer und/oder hohem Teillastanteil. Zudem reduziert die Baureihe die Typenanzahl, verringert das Gewicht und spart Energie.
Auch die Leistungsmerkmale hat der Hersteller nochmals verbessert. Die zielgerichtete Auslegung auf Arbeitspunkte oder komplette Anwendungsprofile lässt sich durch ein hohes Maß an Flexibilität in der Fertigung erreichen. Insbesondere die Möglichkeit, bei Projekten in der Entwicklungs- und Konstruktionsphase, von Beginn an deutlich kleiner, sprich „smarter“ zu bauen, ist ein großer Vorteil. Basierend auf dem Konzept der Serie sind in der Regel höhere Stückzahlen vorteilhaft, um technisch und wirtschaftlich von der Produktion der Serienausführungen profitieren zu können. Nahezu alle Ausstattungsoptionen eines marktüblichen Baukastensystems für Norm-Motoren gelten für diese Serie. 

Weitere Informationen


CFD-Experten schließen sich zusammen

„Das Ganze ist mehr als die Summe aller Teile“ lautet das Motto der Ende letzten Jahres gegründeten Strömungsraum Allianz. Die partnerschaftliche Vernetzung von Simulations-Fachleuten ist in Deutschland die erste ihrer Art. Mit der Allianz wollen die Mitglieder eine zentrale Anlaufstelle schaffen, hinter der ein stetig wachsendes Netzwerk von CFD-Dienstleistern aus unterschiedlichsten Branchen steht. Dank moderner und effizienter Algorithmen auf leistungsstarker Hardware, lassen sich experimentelle Untersuchungen ersetzen und Optimierungen wesentlich effizienter – innerhalb von Minuten oder Stunden – durchführen. Dies verspricht eine höhere Wirtschaftlichkeit.

Im Mai bieten Ianus Simulation und die Strömungsraum Allianz ein Webinar zu allgemeinen Grundlagen sowie weiterführenden Möglichkeiten an. Themenschwerpunkte hierbei sind unter anderem der Einsatz von KI in Kombination mit Simulationssystemen, zeitparalleles Rechnen sowie die Digitalisierung im Bereich der Medizin-, Rohr- und Wasser-/Abwassertechnik.

Weitere Informationen (YouTube)


Weltwassertag unter dem Motto „Wert des Wassers“

Mit „Wasser-Impuls“ hatte der DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) bereits vor zwei Jahren die Debatte angestoßen. Am 22. März stand das Thema auf dem diesjährigen Weltwassertag erneut im Fokus. „Dass auch die Vereinten Nationen das Thema aufgreifen, befürworten wir sehr“, sagt der Vorstand Wasser des DVGW Dr. Wolf Merkel. Die Dialogkampagne hat die enormen Zukunftsaufgaben in der Wasserwirtschaft in den öffentlichen Fokus gerückt. Diese finden nun auch in der Politik Gehör: Die Ankündigung einer Wasserstrategie des Bundesumweltministeriums sei ein positives Signal. Darauf müssten allerdings konkrete Taten folgen, andernfalls wäre die Strategie nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Insbesondere der Klimawandel erzeugt einen starken Handlungsdruck auf die Branche. Merkel fordert, den gesamten Wasserkreislauf in den Blick zu nehmen und nachhaltige Bewirtschaftungskonzepte zu berücksichtigen. Der Verband richtet seine Wasserforschung auf die Bewältigung der Zukunftsaufgaben aus. Eine neue strategische Innovationsagenda soll Ende Mai 2021 veröffentlicht werden.

Weitere Informationen


Forschungsprojekt zum Phosphorrecycling geht in Planungsphase

Seit Juli letzten Jahres arbeiten die Beteiligten – darunter fünf Wasserwirtschaftsverbände aus NRW sowie Forschungsinstitute, Ingenieurgesellschaften und weitere Institutionen – an der Entwicklung tragfähiger Konzepte zur künftig gesetzlich geforderten Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlammaschen. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Amphore“ (Regionales Klärschlamm- und Aschen-Management zum Phosphorrecycling für einen Ballungsraum) soll auf dem Gelände der Kläranlage Bottrop eine großtechnische Anlage entstehen und in den Demonstrationsbetrieb gehen. Als Ergebnis eines mehrstufigen Auswahlverfahrens hat man sich auf das anzuwendende Verfahren verständigt. Die Wahl fiel auf einen auf der patentierten Parforce-Technologie basierenden nasschemischen Prozess. Ziel ist die Erzeugung von Phosphorsäure aus Klärschlammaschen. 

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die nächsten Planungsphasen und den Antrag auf Bewilligung von Bau und Betrieb. Bauherrin der Anlage ist Phosrec Phosphor-Recycling, eine Tochtergesellschaft der beteiligten Wasserverbände, die eigens für die Forschungsarbeiten gegründet wurde. Die Anlage soll Mitte 2023 in Betrieb gehen. Bereits Ende 2020 ist ein verbändeübergreifendes Analyseprogramm für Klärschlamm und Klärschlammaschen gestartet. Die erhobenen Messdaten fließen in eine gemeinsame Datenbank ein und sollen unter anderem dem Aufbau eines Klärschlamm- und Klärschlammaschemanagement dienen. Das Verbundprojekt Amphore wird vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) innerhalb der Fördermaßnahme Rephor unterstützt, das Teil des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung" (Fona3) ist.

Weitere Informationen


Weltweit leistungsstärkste Gezeitenturbine startet

In Kürze soll die schwimmende Gezeitenturbine vor der Küste Schottlands am EMEC (European Marine Energy Centre) ihren Betrieb aufnehmen. SKF und ABB sind am jüngsten Projekt von Orbital Marine Power beteiligt. Der Anblick der Turbine mit der unscheinbaren Bezeichnung O2-2MW dürfte so manchen an ein kopfüber fliegendes „Raumschiff Enterprise“ (US-Kultserie der 1960er Jahre) erinnern. Allerdings handelt es sich dabei um einen 73 m langer Schwimmkörper, der auf beiden Seiten eine 1-Megawatt-Turbine trägt, um 1.700 Haushalte mit Strom zu versorgen. 

Die Rotoren haben einen Durchmesser von 20 m mit einer Gesamtrotorfläche von 600 m2. Die Rotorblätter lassen sich um 360   drehen. Dies verleiht der O2 einen maximalen Wirkungsgrad und bewirkt, dass sich nicht der gesamte Schwimmkörper nach den Gezeiten ausrichten muss. Der Wälzlagerhersteller SKF lieferte die beiden Antriebsstränge. Der Lieferumfang von ABB Motion umfasst zwei wassermantelgekühlte AC-Generatoren M3LG 450 LC 4 mit einer Leistung von je 1.120 kW. Aufgrund ihrer sehr kompakten Bauweise mit einer Achshöhe von nur 450 mm lassen sich die Generatoren mit ihrer hohen Leistungsdichte problemlos in den beiden Gondeln des Gezeitenkraftwerks einbauen. In schwimmenden Gezeitenturbinen steckt großes Potenzial, da sie vergleichsweise niedrige Installations- und Instandhaltungskosten aufweisen. Weitere Turbinen von Orbital sind bereits in Planung. 

Weitere Informationen


Digitalisierung kann jede fünfte Tonne CO2 einsparen

Der Digitalverband Bitcom hat eine umfassende Studie zu Klimaeffekten der Digitalisierung vorgelegt. Das Ergebnis: Digitale Technologien können die Hälfte zum deutschen Klimaziel beitragen. Die größten Effekte gibt es in der industriellen Fertigung, der Mobilität und im Energiesektor. Wie die im Auftrag des Digitalverbands erstellte Studie „Klimaeffekte der Digitalisierung“ zeigt, können die CO2-Emissionen in Deutschland durch den gezielten und beschleunigten Einsatz digitaler Lösungen in den kommenden zehn Jahren um bis zu 151 mt CO2 verringert werden. Das entspricht rund einem Fünftel der heutigen CO2-Emissionen. Unter Berücksichtigung des durch digitale Geräte oder Infrastrukturen erzeugten Ausstoßes beträgt die durch Digitalisierung erreichbare Einsparung 129 mt CO2 netto. Insgesamt muss Deutschland in den kommenden zehn Jahren 262 mt einsparen. 

„Auch mit Blick auf den Klimawandel ist ein beschleunigter Umbau unserer Wirtschaft hin zu einer digitalen Ökonomie das Gebot der Stunde“, sagt Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Wir brauchen eine konsequent klimaorientierte Digitalstrategie. Mithilfe digitaler Technologien können wir enorme Mengen CO2 einsparen und gleichzeitig unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und unsere Krisenresilienz steigern.“ Entscheidend sei laut Bitkom, wie die Digitalisierung bis 2030 vorangetrieben werde. „Eine konsequente Digitalisierung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Klimapolitik“, so Rohleder. Kleine und mittlere Unternehmen müssten durch eine Neuauflage des Programms „Digital jetzt“ bei Investitionen in digitale Technologien unterstützt werden. „Das zahlt nicht nur auf die Nachhaltigkeit ein, sondern macht die Unternehmen auch zukunfts- und wettbewerbsfähig“, betont Rohleder. 

Weitere Informationen (PDF)