(Rheine) Andreas Nauen wurde zum 1. Juni 2016 neuer Geschäftsführer der KTR-Gruppe. Er folgt in dieser Funktion auf Josef Gerstner, der sich nach neun Jahren an der KTR-Spitze aus dem operativen Geschäft zurückzieht.
Mit Dipl.-Wirt.-Ing. Andreas Nauen (51) übernimmt ein erfahrener Manager und ausgewiesener Kenner der Windenergiebranche die Funktion des Geschäftsführers. „KTR ist bestens aufgestellt und bereit für die nächsten großen Schritte“, so Nauen. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe. Insbesondere aber darauf, gemeinsam mit der ganzen KTR-Mannschaft die positive Entwicklung dieses Traditionsunternehmens fortzusetzen“. 1959 gegründet ist KTR heute mit über 1.100 Mitarbeitern, davon mehr als 410 am Stammsitz in Rheine, weltweit aktiv.
Unter der Führung von Prof. Dr. Josef Gerstner (67) hat KTR eine erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung vollzogen. Diese war unter anderem geprägt durch die Umstrukturierung des Unternehmens, den kontinuierlichen Ausbau am Stammsitz in Rheine, die Erweiterung des Produktportfolios sowie den Aufbau der KTR-Standorte in Indien und jüngst in China als neues Produktions- und Logistikzentrum für Ost- und Südostasien. Gerstner bleibt dem Unternehmen sowohl als Mitglied des Beirates wie auch beratend weiterhin verbunden. Überdies wird er auch zukünftig seine Vorstandsaufgaben im VDMA Hauptvorstand und im VDMA NRW sowie im Verband Münsterländische Metallindustrieller wahrnehmen.
(Bargteheide) Frequenzumrichter von Nord Drivesystems bis zur Leistungsgröße 90 kW haben jetzt die UL-Zertifizierung für Kanada zusätzlich zur bereits bestehenden Zertifizierung für die USA erhalten.
Dies ermöglicht eine noch effizientere Antriebsprojektierung für den nordamerikanischen Markt, denn das bisher für den Einsatz in Kanada notwendige Zusatznetzfilter kann ab sofort entfallen. Daraus resultieren mehrere Anwendervorteile: Kosteneinsparungen, verminderter Verdrahtungsaufwand, verringerter Platzbedarf sowie vereinfachte Projektierung. Nord bietet mit einer Umrichterbaureihe zur Schaltschrankmontage für Motorleistungen bis 160 kW sowie zwei dezentralen Baureihen bis 22 kW ein äußerst vielseitiges Antriebselektroniksortiment für alle Anwendungen und Branchen. Die intelligenten Regler bieten eine integrierte SPS, skalierbare Funktionalität und eine flexible Schnittstellenausstattung.
(Winterthur) Electricité De France SA (EDF) und Sulzer haben einen bedeutenden Vertrag unterzeichnet. Sulzer wird neue Pumpen liefern, die die Sicherheit in französischen Nuklearkraftwerken erhöhen. Im Rahmen des Vertrags wird Sulzer den Prototypen des Pumpensets anfertigen und während der nächsten 15 Jahre 28 Pumpeneinheiten produzieren und in Betrieb setzen.
Der Vertrag mit EDF stärkt die Position von Sulzer als wichtiger Pumpenlieferant im Nukleargeschäft. Ausserdem bauen die beiden Unternehmen damit ihre etablierte Partnerschaft und Zusammenarbeit aus. Sulzer Pompes France verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung im Nuklearmarkt. Bisher hat das Team, in dem Mitarbeitende aus den Bereichen Sales, Tendering, Engineering und Operations mitwirken, über ein Jahr in dieses Projekt investiert. Im Zuge dessen hat das Unternehmen eine neue Pumpe entworfen, die die einzigartigen technischen Anforderungen von EDF nachweislich erfüllt.
Die Pumpen werden am Sulzer-Standort in Buchelay, Frankreich, hergestellt. Die dortigen Mitarbeitenden verfügen über die nötige Expertise und kennen die Anforderungen von EDF. Der Vertrag ermöglicht es Sulzer, weitere Projekte mit EDF zu planen und die künftige Zusammenarbeit zu stärken.
(Töging) Um auch in Zukunft bestmöglichen Service bieten zu können verstärkt Franz Kamhuber in der Position als Business Development Manager für Luft- und Raumfahrt den Vertrieb bei Viscotec.
Die hohe Nachfrage der Wachstumsmärkte nach Flugzeugen als auch der enorme Auftragsrückstand großer Flugzeughersteller erfordern eine signifikante Erhöhung der Produktionsraten auf Seiten der OEMs wie auch auf Seiten der Zulieferer. Verkürzte Produktionszyklen und automatisierte Lösungen werden daher auch im Aerospace-Sektor unumgänglich. Viscotec profitiert hier maßgeblich von gesammelter Projekterfahrung im hochautomatisierten Automobilbereich.
Das bayerische Unternehmen Viscotec ist spezialisierter Lösungsanbieter für präzise Dosiertechnikaufgaben und beherrscht hoch reproduzierbare Dosierprozesse in der vollautomatisierten Industrieproduktion.
Schwer zu verarbeitende Materialien, die primär für manuelle Prozesse ausgelegt wurden und nun eines (halb-)automatisierten Auftrags bedürfen, stellen dabei den Ansatzpunkt von Viscotec dar. So wurden in der Vergangenheit beispielsweise „On-Demand“- Abfüllaufgaben, die Herstellung von Seal Caps, die Verklebung von Strukturkomponenten, Shim Anwendungen und der Verguss von Wabenstrukturen erfolgreich bedient. „Um auf die stetig wachsenden Applikationen in der Luft- und Raumfahrtindustrie reagieren zu können und mit fokussiertem Wissen unseren Kunden zur Seite zu stehen, erweitern wir unser Vertriebsteam um diese Sparte. Wir freuen uns sehr, Herrn Kamhuber für diese Aufgabe gewonnen zu haben und sind überzeugt, dass seine Erfahrungen und Kenntnisse in Zukunft von großem Nutzen für uns sein werden.“ erklärt Georg Senftl, Geschäftsführer von Viscotec.
(Essen, Oldb.) Die Hugo Vogelsang Maschinenbau GmbH hat den niederländischen Maschinenhändler Bos Benelux B.V. übernommen. Nach 30 Jahren als aktiver Partner bindet Vogelsang das Unternehmen damit stärker an sich, um den Vertrieb in den Benelux-Ländern zukünftig direkt zu steuern.
„Mit Bos Benelux verbindet uns bereits eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit. Durch den Kauf haben wir nun einen eigenen Standort in Dordrecht und bieten unseren Kunden bewährte Technik von Vogelsang“, so Vogelsang-Geschäftsführer Harald Vogelsang. „Darüber hinaus profitieren die Anwender vor Ort auch von unserer Erfahrung und Service-Leistung in den Bereichen Agrar, Abwasser, Biogas und Industrie.“
Mit einem stetig steigenden Umsatz im siebenstelligen Bereich in den letzten Jahren ist Bos Benelux der zentrale Vertriebspartner von Vogelsang für Belgien, die Niederlande und Luxemburg. Das inhabergeführte Unternehmen importiert und vertreibt seit 1986 Pumpen sowie Zerkleinerungs-, Verteil- und Ausbringtechnik von Vogelsang und weiteren Herstellern. Bos Benelux bietet damit den Kunden durch komplementär einsetzbare Produkte komplette Lösungen. Alle 14 Mitarbeiter werden weiterhin im Produktvertrieb und im Service für Vogelsang tätig sein. Zu den Kunden von Vogelsang, einem Hersteller von Spezialmaschinen, zählen Agrarbetriebe, Biogas- und Kläranlagenbetreiber sowie die unterschiedlichsten Industrieunternehmen. Das Unternehmen hat international bereits über 20 Niederlassungen, Tochterunternehmen und Vertriebsbüros, sowie zwei Fertigungsstandorte in Deutschland. Momentan beschäftigt Vogelsang knapp 700 Mitarbeiter weltweit.
(Eschborn) Yaskawa hat eine Niederlassung im polnischen Wroclaw (Breslau) eröffnet. Die Produkte des japanischen Unternehmens sind in Polen seit vielen Jahren erhältlich, doch die Entscheidung, eine Vertretung in Breslau zu eröffnen fiel erst vor kurzem.
Manfred Stern, CEO von Yaskawa Polska Sp. z.o.o. und der Yaskawa Europe GmbH, nennt als Hauptgründe für diese Entscheidung: „Mit dem neuen Büro wollen wir uns näher bei unseren Kunden positionieren und unsere Marktposition in Polen und Europa stärken. Polen bietet als sechstgrößte europäische Volkswirtschaft großes Potenzial und Breslau verfügt mit seinem Flughafen, Autobahnanbindungen und als wichtige Universitätsstadt über eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur. Darüber hinaus spricht für Breslau, dass hier bereits zahlreiche Unternehmen angesiedelt sind.“
Bei der Eröffnungsfeier des neuen Standorts von Yaskawa Polska Sp. z.o.o. waren Gäste wie der japanische Botschafter in Polen, Lokalpolitiker, Kunden, Geschäftspartner und die Presse anwesend. Über 120 geladene Gäste besichtigten die Schulungsräume des Unternehmens, wo aktuelle Lösungen der Unternehmensbereiche Drives + Motion, Robotics und Vipa – wie das Servosystem Sigma-7 und die Frequenzumrichterreihe GA700 – gezeigt wurden. Das polnische Technikum bietet Kunden vor Ort die besten Voraussetzungen für umfangreiche Service- und Schulungsangebote.
(Berlin) Im Fokus des 4. Pumpenforums, das am 30. März 2017 stattfindet, stehen richtungsweisende Techniken sowie Werkzeuge und Lösungen zur Planung und zum effizienten Betrieb von Pumpensystemen und peripheren Begleitern. Pumpenexperten aus zahlreichen Industriesparten und Forschungseinrichtungen sind eingeladen, Fachbeiträge einzureichen.
Forschen Sie an zukunftsweisenden Entwicklungen? Haben Sie neue technische Lösungsansätze in petto, wie Pumpen und pumpentechnische Anlagen energetisch nachhaltig verbessert werden können oder wie sich ihre Lebensdauer verlängern lässt? Wie Pumpenkomponenten (zum Beispiel Dichtungen, Kugellager) durch optimierte Oberflächen und Werkstoffeigenschaften maßgeblich die Betriebs- und Prozesssicherheit stabilisieren können? Wie individuelle tribologische Systeme Maschinenelemente, E-Motoren, Pumpen und Kompressoren vor vorzeitigem Ausfall schützen können? Dann werden Sie eingeladen, Ihren Tagungsbeitrag einzureichen. Gestalten Sie einen ganzen Tag neuer Erkenntnisse - treten Sie in den Dialog. Anmeldeschluss für die Einreichung ist der 1. August 2016. Für die Anmeldung nutzen Sie bitte die PDF-Datei „Anmeldung zum Call for Papers Pumpenforum.
Für die digitale Version der allerletzte Pumpe DE