Aseptische Abfüllung für Lebensmittel
Auf der Anuga Foodtec in Köln vom 20. bis zum 23. März 2018 stehen unter anderem physikalische Verfahren zur Haltbarmachtung und aseptische abfüllende Anlagen im Mittelpunkt.
Auf der Anuga Foodtec in Köln vom 20. bis zum 23. März 2018 stehen unter anderem physikalische Verfahren zur Haltbarmachtung und aseptische abfüllende Anlagen im Mittelpunkt. Ob Frischmilch, Joghurt oder Fruchtsäfte, der Markt für aseptisch abgefüllte Getränke wächst. Die Kehrseite der Medaille: Lebensmittelhersteller müssen noch konsequenter für hygienisch einwandfreie Produktionsbedingungen sorgen. Lebensmittel sollen heute so frisch und unbehandelt sein wie möglich – so die Verbraucherforderung am Point of Sale. Der Trend zu naturbelassenen Lebensmitteln führt dazu, dass die Hersteller bei der Produktion besonders hohe hygienische Standards einhalten müssen, wenn sie auf den Einsatz von Konservierungsmitteln und hohen Temperaturen bei der Haltbarmachung verzichten wollen. Minimal Processing ist der Schlüsselbegriff, unter dem die Anuga Foodtec im kommenden März die dafür erforderlichen Verfahren und Anlagen auf dem Messegelände bündelt (Bild: Köln Messe/Pomac Pumps).
Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum in Siegen eröffnet
Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Dirk Wiese, gab am 7. Februar das Startsignal für das Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum in Siegen.
Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Dirk Wiese, gab am 7. Februar das Startsignal für das Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum in Siegen. Wiese: „Die Digitalisierung ist noch immer nicht bei allen Mittelständlern angekommen. Wer sich jedoch heute nicht darauf einlässt, muss befürchten, bald aus dem Geschäft gedrängt zu werden. Mit dem Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum sollen daher kleine und mittlere Unternehmen für die neuen Herausforderungen sensibilisiert und durch Informations- und Weiterbildungsangebote fit gemacht werden. Gerade in Südwestfalen – einer Region mit vielen leistungsfähigen mittelständischen Unternehmen – hat ein solches Kompetenzzentrum einen besonders hohen Stellenwert.“ Das Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Siegen wird vor allem die sozio-technischen Herausforderungen der Digitalisierung adressieren, d.h. Themen wie „Arbeit 4.0“ und „Mitarbeiter / Mitarbeiterin 4.0“. Ziel ist außerdem die Stärkung der sozialpartnerschaftlichen Zusammenarbeit im Unternehmen. Die Begleitung des Kompetenzzentrums durch zahlreiche Partner wie Kammern und Verbände, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter spielt deshalb eine wichtige Rolle. Das Kompetenzzentrum Siegen wird durch das Bundeswirtschaftsministerium mit rd. 4,4 Mio. Euro in den kommenden drei Jahren gefördert. Projektleiterin ist die Universität Siegen, zum Projektkonsortium gehören zudem die Ruhr-Universität Bochum, die Fachhochschule Südwestfalen und das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik.
Weltweite Nutzerorganisation für offene IoT-Plattform Mindsphere gegründet
Gemeinsam mit 18 Partnerunternehmen gründet die Siemens AG die weltweite Anwenderorganisation „Mindsphere World“ für das cloud-basierte, offene IoT-Betriebssystem Mindsphere.
Gemeinsam mit 18 Partnerunternehmen gründet die Siemens AG die weltweite Anwenderorganisation „Mindsphere World“ für das cloud-basierte, offene IoT-Betriebssystem Mindsphere. Ziel ist es, das Ökosystem rund um Mindsphere weltweit auszubauen. Zudem soll der Verein die einzelnen Mitglieder bei der Entwicklung und Optimierung von IoT-Lösungen auf Mindsphere sowie der Erschließung neuer Märkte in der digitalen Wirtschaft unterstützen. Dazu gehören Vorschläge zu Anforderungen an das IoT-Betriebssystem Mindsphere und Empfehlungen zur Schaffung einheitlicher Spielregeln für die Datennutzung. Der Verein fördert darüber hinaus Wissenschaft, Forschung und Lehre rund um Mindsphere. „Die Gründung von Mindsphere World ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die weltweite Verbreitung des Ökosystems rund um Mindsphere als offene IoT-Plattform zu fördern. Das breite Know-how und Angebot aller Partner in der Mindsphere World eröffnet Anwendern weltweit völlig neue Potenziale in der Digitalisierung“, sagte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Zu den Gründungsmitgliedern von „Mindsphere World“ gehören neben der Siemens AG die Unternehmen: ASM Assembly Systems GmbH & Co. KG, Chiron Group SE, Eisenmann SE, Festo AG & Co. KG, Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH, Grob-Werke GmbH & Co. KG, Heitec AG, Index-Werke GmbH & Co. KG, J. Schmalz GmbH, Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG, Kolbus GmbH & Co. KG, Kuka AG, FFG Europe & Americas (MAG IAS GmbH), Nordischer Maschinenbau Rud. Baader GmbH + Co. KG, Rittal GmbH & Co. KG, Sick AG, Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG sowie die Michael Weinig AG.
Digitalisierung als Job-Motor für Deutschland
Nach Einschätzung des VDMA werden durch die Digitalisierung in Summe mehr Stellen entstehen, als verloren gehen.
Nach Einschätzung des VDMA werden durch die Digitalisierung in Summe mehr Stellen entstehen, als verloren gehen. Allerdings muss die Politik dringend eine Digitalisierungsstrategie erarbeiten, fordert VDMA-Präsident Carl Martin Welcker. Zur angeblichen Bedrohung von Millionen Stellen erklärt Welcker:„Eine erfolgreiche Digitalisierung ist die Grundvoraussetzung für einen zukunftsfähigen Standort Deutschland. Sie bietet die Chance, in den kommenden Jahren zum Job-Motor für Deutschland zu werden. Digitale Techniken werden die Produktivität menschlicher Arbeit in fast allen Bereichen wesentlich steigern. Dabei verändern sich Tätigkeiten und Berufsbilder. In Summe werden durch die Digitalisierung mehr Stellen entstehen, als verloren gehen. Anders als die Interpretation einer neuen Bitkom-Umfrage haben zahlreiche Studien nachgewiesen, dass die fortschreitende Automatisierung nicht zu einer Abnahme der Nettobeschäftigung führt. Hinzu kommt die demografische Entwicklung mit einem deutlich schrumpfenden Arbeitskräftepotenzial. Auch eine voranschreitende Digitalisierung und Automatisierung wird daher die Arbeit in der Zukunft nicht ausgehen lassen.“ Eine erfolgreiche Digitalisierung ist die Grundvoraussetzung für einen zukunftsfähigen Standort Deutschland.
KSB-Prototyp zeigt Potenziale auf
Ende 2017 hat die KSB-Gruppe den Prototyp eines superkompakten Hocheffizienzmotors mit integriertem Frequenzumrichter fertiggestellt.
Ende 2017 hat die KSB-Gruppe den Prototyp eines superkompakten Hocheffizienzmotors mit integriertem Frequenzumrichter fertiggestellt. Bei dem 22 kW starken Synchron-Reluktanz-Motor handelt es sich um einen Technologieträger, in dem mit Hilfe neuer Halbleitertechnik ein ganz neues Kühlungsmanagement für die Abfuhr der Wärme aus der Leistungselektronik sorgt. Dank der Integration des Frequenzumrichters in den Motor konnten die Entwickler das Bauvolumen um über 25 % gegenüber der klassischen Bauweise verringern. An der Entwicklung dieses Prototyps waren neben italienischen, deutschen und französischen Spezialisten des Pumpenherstellers auch Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) beteiligt. Ziel der Entwicklung dieses Demonstrationsantriebes war es zu zeigen, welche Potenziale moderne Silizium-Karbid-Bauelemente in Bezug auf größere Motorleistungen bieten. Heute arbeiten etwa 70 % aller Normpumpen mit einer konstanten Motordrehzahl. Dabei passt man die Pumpe durch das Abdrehen des Laufrades an den gewünschten Betriebspunkt an. In der Zukunft werden Industrie-4.0-fähige Motoren diese über die so genannte „virtuelle Laufradanpassung“ vornehmen. Das kann sogar noch nach Inbetriebnahme des Aggregats erfolgen.
Piezoelektrische Pumpenserie
Der Herausforderung, das konventionelle Pumpen eine begrenzte Einsatzdauer haben, hat sich Nitto Kohki gestellt und eine piezoelektrische Pumpenserie entwickelt.
Der Herausforderung, das konventionelle Pumpen eine begrenzte Einsatzdauer haben, hat sich Nitto Kohki gestellt und eine piezoelektrische Pumpenserie entwickelt. Sie wird aus unterschiedlichen medienberührenden Werkstoffen gefertigt, um nahezu jedem Medium gerecht zu werden.
Unter dem Namen Bimor wird diese Pumpenserie angeboten. Erhältlich sind diese Modelle in 120V/60Hz-, oder in 230V/50Hz-Ausführung. Die maximale Förderrate dieser Modelle liegt bei 500 ml/min, der maximal erreichbare Überdruck beträgt 350 mbar. Durch ihren leisen Betrieb lässt sich diese Pumpenserie vornehmlich der Medizintechnik verwenden. Aber auch in Tintenstrahldruckern, in Mess- und Analysegeräten sowie in Kühlkreisläufen lassen sich diese bewährten Produkte wiederfinden. Eine wartungsfreie Lebensdauer von 50.000 Stunden und mehr können Anwender erwarten, wenn die Pumpen sachgerecht verwendet werden.
Neue Membran-Technik
Endress+Hauser bringt die neue Temp-C-Membrantechnik für Druckmittler auf den Markt.
Endress+Hauser bringt die neue Temp-C-Membrantechnik für Druckmittler auf den Markt. Diese neue Membrantechnik wurde entwickelt, um die Sicherheit und die Produktivität der Prozesse weiter zu erhöhen und dabei gleichzeitig die Anschaffungs- und Lebenszykluskosten zu senken. Die Temp-C-Membran (Temperature Compensatory Membrane) reduziert im Vergleich zu konventionellen Membranen Prozess- und Umgebungstemperatureffekte bis zum Fünffachen. Diese verbesserte Funktionalität gewährt hohe Prozesssicherheit auch innerhalb sehr anspruchsvoller Druck- und Differenzdruckanwendungen. Insbesondere wurde die Temp-C-Membrantechnik für die Industrien Chemie, Öl & Gas, Kraftwerke und Energie sowie Grundstoffe und Metall entwickelt.
Für die digitale Version der allerletzte Pumpe DE