FSIP-Konzept von Netzsch verkürzt Wartungsaufwand
Das neue wartungsfreundliche „Full Service in Place“ (FSIP®)-Design der bewährten Nemo- Exzenterschneckenpumpen erleichterte die Instandhaltung und Reparaturarbeiten.
Das neue wartungsfreundliche „Full Service in Place“ (FSIP®)-Design der bewährten Nemo Exzenterschneckenpumpen erleichterte bei einem regionalen Wasserversorger in Norditalien die Instandhaltung und Reparaturarbeiten so sehr, dass dadurch verursachte Unterbrechungen erheblich reduziert und das vorhandene Stand-by-Aggregat eingespart werden konnte: Die neue Ausführung der Nemo-Pumpe zeichnet sich durch ein Sauggehäuse mit großer Inspektionsöffnung aus, das alle Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vor Ort, ohne einen Ausbau der Pumpe aus der Leitung, möglich macht. Die neue Konstruktion spart durch den erleichterten Zugang zu allen zu wartenden Teilen insgesamt Zeit bei Inspektion, Reparatur und Reinigung und reduziert den benötigten Platzbedarf der Pumpe.
EMV-gerechte Entwicklung von Antriebselektronik bei Nord
Nord Drivesystems führt elektronische Antriebstechnik zügig zur Serienreife.
Begleitend zur Prototypenentwicklung werden Frequenzumrichter und Motorstarter von Nord Drivesystems in einer EMV-Kabine überprüft. Diese dokumentierten Tests beschleunigen die CE-Zertifizierungen. Die Prüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) untersucht einerseits, ob die Antriebselektronikprodukte Grenzwerte für Aussendungen von Störfrequenzen einhalten. Andererseits werden die Produkte auf ihre Störfestigkeit gegenüber Fremdeinstrahlungen getestet. In der hauseigenen EMV-Kabine erkennt Nord eventuelle Problemquellen frühzeitig und kann sie daher kostensparend beseitigen. Die jüngste neue Produktfamilie von Feldverteilern wurde mithilfe der Messeinrichtung klassifiziert – zuletzt Frequenzumrichter in Baugröße 2 (5,5 und 7,5 kW). Die Entwicklung einer weiteren Baureihe ist bereits in vollem Gang. Nord untersucht EMV-Verhalten an Einzelgeräten und Systemen mit Motor und kann zudem flexibel auf Kundenanfragen eingehen und Prüfungen mit einem spezifischen Testaufbau durchführen. Das ermöglicht es, Schaltungen und Installationen zu überprüfen und nachfolgende Abnahmen durch akkreditierte Labore zu beschleunigen.
Siemens präsentiert Ultraschall-Durchflussmessgerät
Mit dem Clamp-on-Ultraschall-Durchflussmessgerät Sitrans FS220 erweitert Siemens sein wachsendes Portfolio der nächsten Generation digitaler Durchflussmesssysteme.
Mit dem Clamp-on-Ultraschall-Durchflussmessgerät Sitrans FS220 erweitert Siemens sein wachsendes Portfolio der nächsten Generation digitaler Durchflussmesssysteme. Mit der Kombination des Messumformers Sitrans FST020 und dem aufsteckbaren Messaufnehmer (Clamp-on) Sitrans FSS200 bietet der Sitrans FS220 die gängigsten Messfunktionen bei sehr hoher Genauigkeit, Kosteneffizienz und großem Bedienkomfort. Das neue Durchflussmesssystem eignet sich für die Messung von Flüssigkeiten in vielen Industriezweigen wie Wasser/Abwasser, Energie, Heizung/Lüftung/Klima und in der chemischen Industrie. Gegenüber der Vorgängerversion wurde der neue Messumformer mit dem integrierten Algorithmus Performance Plus nicht nur in seiner Leistung verbessert, sondern auch bezüglich Bedienkomfort und kundenspezifischen Anpassungsmöglichkeiten optimiert. Das Gerät misst mit einer gleichbleibend hohen Genauigkeit von 1 % der Durchflussgeschwindigkeit und bietet eine verbesserte Nullpunktstabilität. Dadurch besteht für Anwender kaum die Notwendigkeit, einen Nullpunkt zu setzen. Zudem zeichnet sich der Messumformer durch eine Wiederholbarkeit von 0,25 % gemäß ISO 11631 aus.
Autarke und berührungslose Durchflussmessung von Nivus
Nivus präsentiert Laufzeitmessumformer für kontinuierliche Langzeitmessungen mit Smartphone Bedienung.
Nivus präsentiert Laufzeitmessumformer für kontinuierliche Langzeitmessungen mit Smartphone Bedienung. Der neue mobile Durchflussmessumformer Nivu-Flow Mobile 600 wurde speziell für Langzeitmessungen in vollgefüllten Rohrleitungen entwickelt. Dank energieeffizienter Messalgorithmen, leistungsoptimierter Sensorik und einer hohen Akkukapazität erreicht das Messsystem sehr lange Standzeiten. Bei einem fünfminütigen Mess- und Aufzeichnungszyklus kann die Messung bis zu einem Jahr ohne Akkutausch durchgeführt werden. Der interne Datenspeicher ist mit 182.000 Speicherzyklen für einen noch längeren Zeitraum konzipiert. Für die Durchflussmessung stehen berührungslose Clamp-On-Sensoren sowie Rohrsensoren für direkte Messungen im Medium zur Verfügung. Beide Sensortypen zeichnen sich durch eine schnelle und einfache Montage ohne Prozessunterbrechung aus. Die Clamp-On-Sensoren werden von außen auf das Rohr aufgeschnallt und messen berührungslos. Der hohe Schutzgrad der Sensoren und des Messumformers nach IP68 ermöglichen den Einsatz auch unter härtesten Bedingungen. Ein Akku-Wechsel kann zum Beispiel auch bei starkem Regen durch den Betreiber selbst vorgenommen werden. Damit ist eine unterbrechungsfreie Messung auch für längere Projekte gewährleistet.
Watson-Marlow vervollständigt Prozesspumpensortiment
Watson-Marlow präsentiert zwei neue Baureihen ihrer innovativen Schlauchprozesspumpen für industrielle Anwendungen.
Watson-Marlow präsentiert zwei neue Baureihen ihrer innovativen Schlauchprozesspumpen für industrielle Anwendungen. Die neuen Gehäusepumpen 630 und 730 bieten Fördermengen von maximal 19 oder 55 l/min und eignen sich für den Einsatz in einer Vielzahl von Branchen, insbesondere der Umwelt- und Lebensmittelindustrie. Dabei überzeugen sie insbesondere durch eine verbesserte Bedienung und Steuerung und eine im Vergleich zu anderen Pumpenarten überlegene Präzision. Mit den neuen Modellen komplettiert Watson-Marlow sein Sortiment an Gehäuseschlauchpumpen für industrielle Anwendungen. Ab sofort besteht das Watson-Marlow-Sortiment an Schlauchprozesspumpen für industrielle Anwendungen aus drei Baureihen. Die bereits verfügbaren Modelle der Baureihe 530 für Fördermengen bis 3,5 l/min werden um die neuen Baureihen 630 und 730 ergänzt, die bis zu 19 oder 55 l/min leisten. Alle drei Pumpenreihen zeichnen sich durch eine besonders hohe Fördergenauigkeit aus. Im Vergleich zu Vorgängermodellen verfügen sie über eine verbesserte Bedienung und Steuerung über ein helles Farbdisplay.
Dekra erwirbt spanischen IT-Sicherheits-Spezialisten
Die international tätige Expertenorganisation Dekra verstärkt sich im Bereich Cyber Security und übernimmt das Sicherheits- und Prüfunternehmen Epoche & Espri S.L.U. in Madrid.
Die international tätige Expertenorganisation Dekra verstärkt sich im Bereich Cyber Security und übernimmt das Sicherheits- und Prüfunternehmen Epoche & Espri S.L.U. in Madrid. Epoche & Espri unterstützt international führende Informations- und Kommunikationstechnologie-Unternehmen, unter anderem mit Prüfungen nach dem Standard „Common Criteria (CC)“. Das spanische Unternehmen verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung und ist auf die Bewertung und Prüfung von international anerkannten IT-Sicherheitsstandards spezialisiert. Neben internationalen Regelwerken wie FIPS 140-2 und ISO/IEC 19790 konzentriert sich Epoche & Espri auf Zertifizierungen nach Common Criteria (CC), der führenden anerkannten Methode, um die Sicherheit von Produkten zu bewerten. Unter den internationalen Kunden sind Entwickler, Hersteller und Dienstleister, insbesondere aus der IT- und Telekommunikationsindustrie. „Cyber Security ist unerlässlich für die globale Digitalisierung“, sagt Ivo Rauh, Vorstandsmitglied der Dekra SE und verantwortlich für das weltweite Industriegeschäft.
Hygienic Design und moderne CIP-Systeme auf der Anuga Foodtec
Die Anuga Foodtec präsentiert den Besuchern reinigungsgerechte Maschinen, Anlagen und Komponenten, wie sie nicht zuletzt in der Getränkeindustrie eine zentrale Rolle spielen. Die Lebensmittelindustrie stellt Anforderungen an ihre Anlagen, die weit über den Standard im klassischen Maschinenbau hinausgehen. Vor allem wenn es um Hygiene, Sauberkeit und Reinigung geht, darf es keine Kompromisse geben. Wie gut sich eine Anlage reinigen lässt, darüber entscheidet das Hygienic Design. Ausgangspunkt jeder Strategie zur Vermeidung von Kontaminationen ist für ihn die konstruktive Ebene der Anlagen – was nichts Anderes meint, als das Hygienic Design. Dahinter verbirgt sich die Philosophie, dass jede Produktionslinie nur so gut zu reinigen ist, wie ihr schwächstes Glied. Alle Komponenten, Rohrleitungen, Verbindungen und Dichtungen müssen sich als Teil des hygienischen Gesamtkonzeptes möglichst einfach und rückstandsfrei reinigen lassen. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist der Werkstoff selbst. Alle mit dem Lebensmittel in Kontakt kommenden Bauteile müssen aus korrosionsbeständigem Edelstahl sowie EU/FDA-konformen Kunststoffen und Elastomeren gefertigt sein. Doch egal ob Ventil, Drucksensor oder Durchflussmesser – jede Komponente muss auch im eingebautem Zustand leicht reinigbar sein. Bestes Beispiel dafür sind Pumpen. Ohne sie läuft nichts in der Getränkeindustrie. Aufgrund ihrer Variantenvielfalt übernehmen sie fast alle Aufgaben, die beim Transport flüssiger oder viskoser Lebensmittel anfallen. Selbst weiche und empfindliche Feststoffe, wie Fruchtpulpen oder ganze Früchte lassen sich ohne Beschädigung fördern. Viele der auf dem Kölner Messegelände gezeigten Kreisel- und Verdrängerpumpen besitzen ein Zertifikat der EHEDG, das ihnen eine gute Reinigbarkeit bescheinigt. Doch das allein reicht noch nicht, um fit für das Hygieneumfeld zu sein. Jürgen Hofmann weiß aus Erfahrung, dass es keineswegs trivial ist, eine Pumpe korrekt zu installieren. Was oft übersehen wird: Pumpen müssen so eingebaut werden, dass sie sich vollständig entleeren lassen. „Bei mehrstufigen Aggregaten gewährleistet normalerweise nur die vertikale Ausführung ein völliges Restentleeren über den Saugstutzen“, gibt der Experte von der EHEDG ein Beispiel.
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