(Schaffhausen) Emerson hat heute verkündet, dass der Erwerb des Geschäftsbereichs Valves & Controls von Pentair plc (NYSE: PNR) für 3,15 Mrd. US-Dollar vollzogen wurde.
„Mit dieser Übernahme sind wir in der Lage, unsere globale Präsenz in der Automatisierungsindustrie sowie unsere Führungsposition in wichtigen bestehenden Märkten, wie z.B. Chemie, Kraftwerke, Raffinerien, Bergbau, Öl und Gas, auszubauen", erklärt David N. Farr, Chairman und Chief Executive Officer." Durch die Erweiterung unseres Portfolios um diese hoch angesehenen Produkten und Dienstleistungen schafft Emerson die Voraussetzungen, um Kundenanforderungen weltweit noch besser gerecht zu werden."
Mit seinem Hauptsitz in Schaffhausen, Schweiz, ist der Geschäftsbereich Valves & Controls ein führender Anbieter von Ventillösungen und Dienstleistungen mit fast 7.500 Mitarbeitern weltweit. Das Geschäft wird in die Automation Solutions Plattform von Emerson integriert.
Mike Train, Executive President Automation Solutions, sagt: "Der Geschäftsbereich Valves & Controls von Pentair passt perfekt zum vorhandenen Emerson Portfolio bestehend aus Fisher Regelventilen und Reglern sowie Bettis Stellgliedern. Durch die Ergänzung führender Produktmarken wie Anderson Greenwood, Vanessa und Keystone wird ein globales Ventilunternehmen geschaffen, das sehr breit aufgestellt ist. Die Emerson Produktpalette für Regelungsanwendungen beinhaltet nun Regelventile, Überdruckventile, Absperrklappen, Absperrventile, Kugelventile, Kugelschieber und Rückschlagventile sowie ein umfangreiches globales Netzwerk bestehend aus über 200 Service Centern. Diese Kombination der zwei führenden Geschäftsbereiche ermöglicht es uns, Kunden bei der Auswahl und lebenslangen Wartung des richtigen Produkts besser zu unterstützen.
(Erkrath) Im Mai 2017 ist im Grundfos-Werk in Wahlstedt die ein-millionste Magna3 vom Band gelaufen. Damit gehört diese Baureihe der Grundfos Nassläufer-Umwälzpumpen für die kommerzielle Gebäudetechnik zu den erfolgreichsten Baureihen des Herstellers. Die Pumpe wurde 2012 eingeführt und seitdem mehrfach um neue Baugrößen und Funktionen ergänzt.
Mit mittlerweile 45 Typen und über 220 Modellen ist sie die am weitesten gefächerte Nassläufer-Baureihe am Markt. Sie deckt eine große Bandbreite von Anforderungen in der Heizungs-, Klima- und Kältetechnik ab und bietet mit EEI-Werten unter 0,20 (je nach Modell) die derzeit höchste Energieeffizienz in der Klasse der mittleren und größeren Nassläuferpumpen.
"Eine Million Pumpen in nur fünf Jahren sind eine Bestätigung dafür, dass die Magna3 die richtige Pumpe zur richtigen Zeit ist", sagt Thomas Sörensen, der seit 2016 als Geschäftsführer der Grundfos Pumpenfabrik GmbH die Produktion von allen Grundfos-Pumpen und -systemen in Deutschland verantwortet. "Die Magna3 hat in puncto Energieeffizienz, Funktionalität und Bedienung neue Maßstäbe gesetzt. Aber auch die Fertigung muss stimmen. Als Hersteller sind wir einem wachsenden Qualitäts- und Lieferdruck ausgesetzt und müssen uns auch in der Produktion auf die Erwartungen unserer Kunden einstellen. Der Erfolg der Magna3 zeigt, dass uns das ganz gut gelingt."
(Fulda) Beim Thema Durchflussmessung haben Anwender die Wahl unter einer Vielzahl von Messverfahren. Als besonders zuverlässig und robust gilt die Messung mithilfe des Differenzdrucks. Dabei werden neben dem Druckmessumformer noch Wirkdruckgeber für eine komplette Messstelle benötigt. Jumo hat zwei Systeme als Standard im Programm. Zahlreiche weitere Varianten sind auf Kundenanfrage lieferbar.
Kernstück ist in beiden Ausführungen der Durchflussmesser Jumo Flow-Trans DP R, der in Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen eingesetzt werden kann. Er ist in zahlreichen Nennweiten und für einen Temperaturbereich zwischen -200 und 1.000 °C und für einen Druck bis 420 bar erhältlich. Der Differenzdruck wird mit dem Differenzdruckmessumformer Jumo-D-Trans p02/p20 Delta erfasst und in ein proportionales Durchfluss-Signal umgewandelt.
Die Messstrecke R01 mit Blende wird für Nennweiten bis DN 40 eingesetzt und ist ein Wirkdruckgeber mit Ringkammerentnahme und werkseitig montierten Ein- und Auslaufstrecken.
Der Messeinsatz wird als Normblende nach DIN EN ISO 5167-2 und entsprechend der jeweiligen Betriebsbedingungen ausgeführt. Andere Blendenformen sind auf Anfrage erhältlich. Die Messstrecken werden komplett montiert und einbaufertig geliefert. Eventuelle Messungenauigkeiten durch Einbaustörungen werden so verringert.
Für Nennweiten zwischen DN 50 und DN 1000 wird die einteilige Blende R02 verwendet. Der Messeinsatz ist als Normblende nach DIN EN ISO 5167-2 ausgeführt und nicht auswechselbar. Die kompakte Bauweise ermöglicht eine direkte Montage von Ventilblock und Differenzdruckmessumformer an den Wirkdruckgeber. Äußere Einflussfaktoren wie Temperatur oder Vibration sind dadurch vernachlässigbar
(Frankenthal) Die KSB Aktiengesellschaft, Mutter¬gesellschaft des inter¬nationalen KSB Konzerns, soll als „Kommanditgesellschaft auf Aktien“ eine neue Rechtsform erhalten. Dies hat die KSB-Haupt¬ver¬samm¬¬lung am 10. Mai in Franken¬thal beschlos¬sen. Hiernach soll das Unter¬nehmen künftig als KSB SE & Co. KGaA firmieren; die Leitung wird der Verwaltungsrat der KSB Manage¬ment SE über¬nehmen.
Der Antrag erhielt knapp 94 % der in der Ver¬sammlung vertre¬tenen Aktionärs¬stim¬men. Die Johannes und Jacob Klein GmbH (vormals Klein Pumpen GmbH), Tochter der gemeinnützigen KSB Stif¬tung, verfügt über rund 83 % der stimm¬berechtigten Stamm¬aktien. Mit dem Rechtsformwechsel soll der Zugang zum Eigenkapitalmarkt er¬leichtert wer¬den. Aktuell müsste die Mehrheitsaktionärin Klein Pumpen GmbH, um ihren Einfluss zu behalten, bei einer Kapitalerhöhung ent¬sprechend viele Aktien er¬werben. Durch den Form¬wechsel wird die¬ser Einfluss von der Höhe der Kapital¬beteiligung unab-hängig, was die strate¬gischen Optionen von KSB erweitert.
Die Aktionäre der KSB Aktiengesellschaft werden mit diesem Schritt automatisch Anteilseigner der KSB SE & Co. KGaA, die Anzahl der Stamm- und Vorzugsaktien bleibt unver¬ändert. Auf die Arbeitnehmer und ihre Arbeitsverhältnisse hat die Wahl der neuen Rechtsform keine Auswirkungen.
KSB ist ein international führender Hersteller von Pumpen und Arma¬turen. Der Konzern mit seiner Zentrale in Frankenthal ist mit eigenen Vertriebs¬gesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben auf fünf Kontinen¬ten vertreten. Rund 15.500 Mitarbeiter erzielen einen Jahres-umsatz von annähernd 2,2 Mrd. Euro.
(East Aurora/ USA) Moog, Entwickler und Hersteller von hochleistungsfähigen Antriebslösungen, kündigte heute die Markteinführung einer elektrohydrostatischen Pumpeneinheit (EPU) an. Von den Vorteilen, die sich aus der Kombination hydraulischer und elektrischer Antriebstechnologie ergeben, profitieren sowohl Maschinenbauer als auch fertigende Unternehmen als Endnutzer.
Die EPU von Moog ist das Herzstück des elektrohydrostatischen Antriebs und ermöglicht die Realisierung dezentraler Antriebsstrukturen. Da die Technologie kein zusätzliches Hydraulikaggregat mit komplexem Leitungssystem benötigt, verringert sich der Platzbedarf von Maschinen. Die EPU ist das kompakteste Produkt ihrer Klasse und lässt sich durch ihr einzigartiges Interface einfach in bestehende und neue Maschinendesigns integrieren. Die Zylinderdirektmontage verringert den zusätzlichen Platzbedarf in alle Richtungen.
Die Moog EPU folgt dem Bedarf von OEMs, Systemintegratoren und Endnutzern, die zunehmend sauberere und sparsamere Produkte fordern, ohne Abstriche bei Performance und Leistung zu machen. Die EPU wurde für die einfache Installation und Inbetriebnahme entwickelt und lässt sich direkt an einen Steuerblock oder Zylinder montieren. Dadurch sinkt die Zahl der benötigten Komponenten. Der in sich geschlossene elektrohydrostatische Antrieb verringern die Gefahr von Leckagen und Ausfällen und tragen zur Senkung der laufenden Wartungskosten und der Gesamtbetriebskosten bei.
(Eppingen) Am 1. Juni 1967 hatte sich der Firmengründer Udo Steppe mit Nivus selbstständig gemacht. In einer Zeit, in welcher der erste Mikrowellenbackofen vorgestellt und der erste Geldautomat in Betrieb genommen wurde, startete Udo Steppe den Handel mit Messtechnik für Schüttgüter und Flüssigkeiten. Anfang der 70er Jahre vollbrachte er Pionierarbeit mit der Einführung von Ultraschalltechnik zur industriellen Füllstandsmessung. Die berührungslose Füllstandsmessung war damals ein Novum.
Lag lange Zeit der Schwerpunkt des Unternehmens in der Füllstandsmesstechnik, verlagerte sich dieser in späteren Jahren auf den Durchflussbereich. Mitte der 70er Jahre entwickelte das Unternehmen bereits eigene Geräte für die Durchflussmessung. Inzwischen bietet das Unternehmen eine große Auswahl an Durchflussmethoden und –systeme auf Basis von Ultraschalltechnologie und Radar an. Stark zugenommen hat in den letzten Jahren die Anfrage nach Datenübertragung und Datenmanagement. Von Datenloggern für drahtlose Datenübertragung bis zum kompletten Prozessleitsystem, bietet der Messtechnikspezialist heute übergreifende Systeme für das Datenhandling.
Bereits von Anfang an in der Firmengeschichte gab es internationale Handels- und Geschäftsbeziehungen. Der Messtechnikhersteller gründete Anfang der 90er Jahre seine erste Niederlassung im Ausland. Weitere Gründungen folgten. Das jüngste Mitglied in der Nivus-Familie ist Nivus Chile. Die südamerikanische Tochter wurde im Mai dieses Jahres gegründet. Insgesamt verfügt Nivus über 9 internationale Niederlassungen von Österreich bis Vietnam und arbeitet mit weltweit 40 Distributoren zusammen. Knapp 125 Mitarbeiter arbeiten weltweit daran, dass das Unternehmen weitere 50 Jahre bestehen bleibt.
(Langenhagen) Auch das noch: ein „Wasserproblem“ auf der Baustelle. Jetzt heißt es: Schnell handeln! Eine unkomplizierte Lösung bietet ein Mietservice, der Pumpen jeder Größe sowie Rohre und sämtliches Zubehör schnell zur Verfügung stellt und darüber hinaus kein Kapital bindet. Das Wasser- und Abwasser-Technologieunternehmen Xylem hat fünf Mietstationen über ganz Deutschland verteilt Die größte Station ist in Bremen ansässig und unterstützt bundesweit, wenn Gesamtpakete inklusive Engineering und Planung oder sogar Aktivitäten als Subunternehmer gefordert sind: So werden aus Wasserproblemen Wasserlösungen.
Wer die Geschichte des Unternehmens Xylem kennt, wundert sich nicht über das breite Angebot des Xylem-Mietservices. 2013 ging das Unternehmen aus dem amerikanischen Konzern ITT hervor: Alles, was unter dem Dach des der ITT zum Thema Wasserförderung und -aufbereitung versammelt war, wurde hier zusammengefasst. Einen Schwerpunkt bildeten schon damals die Flygt-Tauchpumpen für Wasser/Abwasser; dazu kamen Ozonanlagen zur Wasseraufbereitung, spezielle Mess- und Analysentechnik, Rührwerke sowie diverse Pumpen für Gebäudetechnik oder für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Auch große Godwin-Dieselpumpen gehörten seit 2010 zum Portfolio mit einem flächendeckenden Angebot an Mietstationen in den USA. Der Mietservice Deutschland für Pumpen entstand 2013., doch schnell wurde klar, die Kompetenz für die großen Godwin-Pumpen fehlte. Mitte 2014 konnte Xylem durch eine weitere Akquisition der Firma Pollmann mit Hauptstandort in Bremen und weiteren Niederlassungen die Kompetenz bei Großpumpen für Entwässerung, Bau und Bergbau erweitern.
Inzwischen bildet der Standort Bremen den „European Rental Hub für das Vermietgeschäft von Xylem“, so der Leiter Service Center von Xylem Water Solutions Deutschland Jens Hallmann. Die anderen kleineren deutschen Service-Standorte in Langenhagen bei Hannover, Dorsten in NRW, Oberschleißheim bei München und Landsberg in Sachsen-Anhalt sowie weniger umfangreich ausgestattete europäische Mietservice-Zentren können aus Bremen ergänzendes Material und vor allem auch das Know-how anfordern, wenn es um Engineering und Planung kompletter Pumpstationen oder ganzer Anlagen für die Entwässerung geht. 23 Mitarbeitern in Bremen sind Experten für die Installation von Mietanlagen, Wartung und Sanierung von Pumpstationen sowie Reparaturen. Außerdem unterstützen sie bei der Konstruktion sowie in der Projektplanung und Bauleitung die anderen Standorte.
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