(Dinklage ) Die Erich Stallkamp ESTA GmbH mit Sitz im niedersächsischen Dinklage übernimmt die Produktsparte Separationstechnik der badischen Nock GmbH mit Sitz in Friesenheim. Mit der Übernahme verspricht sich Stallkamp eine beschleunigte Weiterentwicklung und einen Ausbau seines Separatorenportfolios sowie eine Verbreiterung der Kundenbasis.
Nock hingegen möchte sich verstärkt auf die Kernkompetenzen im Bereich Lebensmittelmaschinen konzentrieren und diese Bereiche weiter ausbauen. „Ein Grundpfeiler unserer Unternehmensstrategie ist die Stärkung unserer weltweiten Marktposition. Dieser Kauf wird unserem Wachstumspotenzial und unserer Marktposition einen erheblichen Aufschwung verschaffen, da die Produkte der Unternehmen sich ergänzen“ so Benjamin Budde, Vertriebsleiter der Erich Stallkamp ESTA GmbH. Stallkamp erwirbt nicht nur das Portfolio, sondern auch Lagerbestände, Produktionsanlagen sowie Ideen für weitere Entwicklungen von Nock. Die beiden Familienunternehmen verbinden der hohe Qualitätsstandard, eine ähnliche Firmenpolitik und Wertvorstellungen. Nock ist es wichtig, dass den bestehenden Kunden Separationstechnik und Beratungsleitungen weiterhin uneingeschränkt und in gewohnter Qualität zur Verfügung stehen. Im Mai werden Mitarbeiter von Stallkamp bei Nock in Friesenheim geschult. Anschließend werden die Produktionsanlagen bei Nock abgebaut und die Produktion in Dinklage aufgebaut. Die Nock-Separatoren werden künftig unter dem Namen Stallkamp vertrieben und weiterentwickelt.
(Essen, Oldb.) Die Hugo Vogelsang Maschinenbau GmbH hat ihren österreichischen Standort von Böheimkirchen nach Pyhra verlegt. Mit dem Ortswechsel vergrößert der Anbieter von Pump-, Zerkleinerungs-, Verteil- und Ausbringtechnik seine Niederlassung durch eine eigene Werkstätte deutlich.
Das neu erworbene Gebäude liegt in unmittelbarer Nähe der landwirtschaftlichen Fachschule in Pyhra, mit der Vogelsang bei Veranstaltungen zusammenarbeitet. Der Jahresumsatz der Vogelsang Austria GmbH lag 2016 im siebenstelligen Bereich. „Wir spüren eine starke Nachfrage nach bedarfsgerechter Beratung und qualifiziertem technischem Service. Am neuen Niederlassungsstandort bieten wir unseren Kunden hierfür eine moderne Werkstatt und regelmäßige Schulungen“, sagt Harald Vogelsang, Geschäftsführer der Hugo Vogelsang Maschinenbau GmbH.
Als Technikpartner für servicefreundliche Maschinen ist Vogelsang seit drei Jahren in Österreich mit einer eigenen Niederlassung vertreten. Vom neuen Standort in Pyhra aus liefert der Maschinenbauer Ersatzteile an Anwender in ganz Österreich. Die Niederlassung bietet Kunden persönlichen Service und die Wartung aller Vogelsang-Maschinen. Schulungen führt Vogelsang vor Ort durch. „Die neuen Räumlichkeiten ermöglichen es uns, Wartungen an Geräten schnell durchzuführen und Kunden je nach Bedarf lösungsorientiert zu beraten“, so Josef Gasthuber, Vogelsang Austria-Geschäftsführer.
(Haan) Verder präsentiert die neue Dispergierpumpe Verderinox VI-SF. Die Edelstahl-Kreiselpumpe mit patentiertem Rotorsystem wird für das Inline-Mischen, homogenisieren und dispergieren von heterogenen Flüssigkeiten mit unterschiedlicher Viskosität oder Dichte verwendet.
Dabei kann es sich zum Beispiel um Feststoffe in Flüssigkeiten wie bei Kräutern in Marinade oder auch um Gase in Flüssigkeiten wie bei aufgeschlagenen Desserts handeln. Die Scherung entsteht zwischen dem Rotor und dem perforierten, patentierten Stator. Dieser verfügt über einzigartig geformte Scherspalten und reduziert die Partikelgröße auf bis zu 1,4 bis 2 µm und erreicht eine Scherrate von 40.000 s-1. Die neue Dispergierpumpe ist mit offenem und geschlossenem Laufrad lieferbar und erreicht Fördermengen bis zu 200 m³/h bei 5 bar.
(Düsseldorf) Sadko Meusel, seit 2012 bei Bungartz für die östlichen Bundesländer zuständig, übernimmt ab sofort die Vertriebsleitung für den deutschsprachigen Raum. Der Dipl.-Ing. (TU-Bergakademie Freiberg, Maschinenbau) setzt seine positiven Erfahrungen beim Hersteller von eigensicheren Kreiselpumpen im Rahmen der Vertriebsleitung um.
Bungartz-Pumpen sind als Problemlöser bekannt. Sie werden überall dort eingesetzt, wo Standardprodukte versagen. Die Erfolgsgeschichten der innovativen Entwicklungen erfordern andere Vorgehensweisen. Weltweit arbeitet der Pumpenhersteller deshalb mit externen Vertriebspartnern zusammen. Von diesem System, dem Zusammenspiel aller Entwickler und Entscheider ist Sadko Meusel der Leiter des deutschsprachigen Vertriebs begeistert: „Es ist immer wieder ein Erfolgserlebnis, zusammen mit Verfahrens- und Projektingenieuren den Einsatz unserer selbstregelnden Pumpen für unterschiedliche Anlagen zu entwickeln. Unsere individuellen Lösungen zeigen besonders bei Neubau- oder Umbauprojekten ihre Vorteile: Wesentliche Einsparungen im Bereich von Infrastruktur und Reglungstechnik sind hier möglich.“ Referenzen belegen, dass durch den Einsatz der innovativen Pumpentechnologie technisch und ökonomisch optimale Lösungen machbar sind.
Verständnis kommt von Verstehen, so die Devise des engagierten Ingenieurs. Deshalb setzt Meusel bei den von ihm initiierten Veranstaltungen wie dem Tag der Technik auf Vorführmodelle der Pumpen. „Durch diese Funktionsmodelle wird die außergewöhnliche Technik der selbstregelnden magnetgekuppelten Pumpe vor Ort erlebbar“.
(Haselünne) Mit großer finanzieller und technischer Unabhängigkeit geht die Esders GmbH in das 28. Jahr ihres Bestehens. Der Mess- und Prüftechnikspezialist für die Gas- und Wasserversorgung hat im abgelaufenen Jahr 8,95 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet. Mit einer moderaten Steigerung von 3 % wuchs das Familienunternehmen zum 18. Mal in Folge und konnte das hohe Niveau des Vorjahres konsolidieren.
Der Investitionsschwerpunkt lag 2016 auf der CNC-Fertigung. So erhöht Esders die Fertigungstiefe und damit die Wertschöpfung am Standort in Haselünne. Zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit trägt neben der hohen Eigenkapitalquote von über 90 % der Ausbau der eigenen Stromversorgung bei. 2017 plant Esders, die Produktion zu erweitern.
„Durch eine neue CNC-Drehmaschine und eine neue CNC-Fräse haben wir die Umstellung auf Eigenproduktion der Mechanik weiter forciert”, sagt Geschäftsführer Bernd Esders. Das Unternehmen macht sich damit unabhängiger von Lieferanten und gewinnt an Flexibilität, die wiederum den Kunden zugutekommt. Passend dazu konnten die Servicedurchlaufzeiten bei steigendem Wartungsaufkommen erneut um mehr als zehn Prozent gesenkt werden. „Damit bewegen wir uns weit unterhalb des marktüblichen Niveaus”, sagt Firmengründer Esders.
(Erkrath) Der Nettoumsatz der Grundfos Gruppe erreichte im Jahr 2016 rund 3,3 Mrd. Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 296 Mio. Euro. Ein starkes 2. Halbjahr führte zu einem Ganzjahreswachstum von 0,5 % in lokaler Währung und netto nach Desinvestitionen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im vergangenen Jahr um etwa 28 Mio. Euro. Bereinigt um nicht leistungsbezogene Positionen der Jahre 2015 und 2016 erhöhte sich der EBIT um 25 % im Vergleich zum Jahr 2015.
„Im Jahr 2016 hatte es oberste Priorität, die finanzielle Trendwende fortzusetzen, die wir im Jahr 2014 begonnen haben. Mit einem Anstieg von 25 % des zugrunde liegenden EBIT sind wir zufrieden mit dem erreichten Ergebnis", sagt Grundfos Konzernpräsident Mads Nipper und fügt hinzu: "Auf Grundlage der verfügbaren Marktdaten schätzen wir, dass der gesamte Markt, den wir mit unseren Angeboten bedienen, im Jahr 2016 sogar einen schwachen Rückgang erlebt hat. Vor diesem Hintergrund bedeutet unser bescheidenes Wachstum, dass wir unseren globalen Marktanteil steigern konnten. Nach einem schwierigen ersten Halbjahr 2016 sind wir besonders glücklich, dass uns die zweite Hälfte des Jahres 2016 wieder etwas Umsatzdynamik beschert hat."
Das Gesamtjahreswachstum wurde in mehreren wichtigen Märkten, wie Deutschland, China, Großbritannien und in einigen anderen europäischen und asiatischen Märkten, erzielt. Allerdings gab es in Russland, dem Nahen und Mittleren Osten aufgrund des niedrigen Ölpreises und der finanziellen Unsicherheit nur wenige Aktivitäten. Auch die USA verzeichneten einen Umsatzrückgang nach dem starken Wachstum in 2015.
Der Wettbewerb auf unseren Märkten ist stark, und wir müssen uns ständig auf die innovativsten Lösungen und den besten Lieferservice für unsere Kunden konzentrieren und gleichzeitig unsere Kosten senken", sagt Mads Nipper und fügt hinzu: "Im Jahr 2016 haben wir die Investitionen in unsere strategischen Fokusbereiche, wie das Servicegeschäft und die Entwicklung von digitalfähigen Angeboten, intensiviert. In den nächsten Jahren werden wir die Transformation in diesen Bereichen fortsetzen und den Mehrwert für unsere Kunden ständig erhöhen", erklärt Mads Nipper.
(Frankenthal) Für das derzeit größte europäische Abwasserprojekt, den Abwasserkanal Emscher (AKE), lieferte KSB der Emschergenossenschaft 21 Hauptpumpen für ihre beiden neuen Pumpwerke in Bottrop und Gelsenkirchen. Bei den Pumpen handelt es sich um eine speziell für dieses Projekt modifizierte Ausführung der Baureihe Sewatec. Diese Baureihe kommt weltweit in zahlreichen Abwasserpump¬stationen zum Einsatz.
Die größten Aggregate haben eine Antriebsleistung von je 470 kW und erreichen eine Förderleistung von 6.480 m³/h. Eine technische Besonderheit der Pumpen ist die Gehäusegestaltung. Im Gegensatz zur Standardausführung dieser Baureihe haben die Konstrukteure Gehäuse mit tangentialen Druckstutzen entwickelt, um einen noch besseren Wirkungsgrad zu erzielen. Auch die Laufräder wurden auf einen sehr guten Wirkungsgrad hin optimiert bei gleichzeitiger Gewährleistung einer hohen Betriebssicherheit.
Bei Prüfstandtests übertrafen die Pumpen die in der Computer-Simulation (CFD) ermittelten Wirkungsgrade. Speziell für das Pumpwerk Gelsenkirchen hat das KSB-Werk in Halle/Saale, in dem alle Aggregate für dieses Großprojekt produziert wurden, zwei riesige Pumpen in Blockausführung gebaut (Foto). Die Aufgabe der Pumpwerke Bottrop und Gelsenkirchen wird es sein, das aus dem östlichen Emschertal ankommende Abwasser in höher liegende Kanalstrecken zu heben. Von dort aus fließt das Wasser zu den Klärwerken der Emschergenossenschaft. Auf einer Länge von 51 km nimmt der Abwasserkanal Emscher die Abwässer von mehr als 1,8 Mio. Einwohnern sowie der umliegenden Industrie- und Gewerbebetriebe auf. Er führt sie der Kläranlage Bottrop und dem Klärwerk Emschermündung in Dinslaken zu.
Für die digitale Version der allerletzte Pumpe DE