(Köln) Die neue magnetgekuppelte Vollkunstoff-Kreiselpumpe Magson von Sondermann ist nicht nur
hermetisch dicht. Sie bietet eine Vielzahl an Details, mit der sich über den gesamten Life-Cycle hinweg Kosten sparen lassen.
Die robuste Magson ist wartungsfrei und besonders zuverlässig. Konstruktive Details, zum Beispiel die spezielle, saugseitige Flüssigkeitsführung oder eine zusätzliche Umspülung der Achsaufnahme (beides ab Baugruppe 4) erhöhen die Resistenz im Falle schädlicher Betriebszustände wie Trockenlauf oder Heißlauf. Serienmäßige Kaltleiter in den Drehstrommotoren und Thermoschutz in den Wechselstrommotoren bringen zusätzliche Sicherheit.
Für den Schadensfall ist die Magson mit kostensparenden Details ausgestattet. So lassen sich ab Baugruppe 4 die Achsaufnahme im strömungsgünstigen Spiralgehäuse austauschen. Das Gleitlager in der Laufradmagneteinheit ist mit einer zusätzlichen Kunststoffhülse ummantelt, so dass der Lagersitz im Innenmagneten vor Überhitzung bewahrt wird. Für maximale Effizienz lassen sich die Drehstrommotoren durch die serienmäßigen Kaltleiter auch nachträglich noch mit Frequenzumrichter ausstatten. Wird durch eine Prozessumstellung eine andere Motorisierung benötigt, kann man aufgrund des Back-pullout-Designs (ab BG4) den Motor getrennt von der Pumpeneinheit wechseln. Die Anlage bleibt hermetisch dicht. Ausfallzeiten werden minimiert.
Auch bei den Werkstoffen geht Sondermann einen Schritt weiter und bietet so hinsichtlich besonders aggressiver und toxischer Medien ein Plus an Flexibilität und Sicherheit. Die glasfaserfreie Ummantelung des Innenmagneten der PP-Ausführung erlaubt eine höhere Konzentration von Säuren. Mit ETFE anstatt PVDF lässt sich die Magson sogar wahlweise zum Fördern von Säuren und Laugen einsetzen, womit man einen universellen Werkstoff für fast alle Medien zur Verfügung hat.
(Frankfurt/Main) Der VDMA Fachverband Armaturen rechnet mit Seitwärtsbewegung der Branche sowie gedämpfte Stimmung auch 2017. Das Geschäft der deutschen Hersteller von Industriearmaturen konnte sich im letzten Jahr nicht erholen. Auftragseingänge und Umsätze sind weiterhin rückläufig. Die deutschen Industriearmaturenhersteller mussten ein nominales Umsatzminus von 2 % hinnehmen.
Auf den ausländischen Märkten waren die Umsatzentwicklungen gemischt. Während die Umsätze außerhalb der Eurozone um 4 % zurückgingen, konnte die Branche ihre Umsätze auf den europäischen Märkten um 3 % steigern. Insgesamt schloss das Auslandsgeschäft 2016 damit mit einem Minus von 2 % ab. Die Umsätze auf dem Heimatmarkt Deutschland entwickelten sich ebenfalls schwach. Hier fielen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 1 %. Mit Blick auf die Produktgruppen entwickelten sich die Umsätze bei den Absperrarmaturen (minus 4 %) und den Regelarmaturen (minus 2 %) rückläufig. Der Umsatz mit Sicherheits- und Überwachungsarmaturen stieg hingegen um 1 %.
In den Auftragsbüchern der deutschen Industriearmaturenhersteller entwickelten sich die Bestellungen nur auf Vorjahresniveau. Positiv entwickelten sich hier die Aufträge aus dem Ausland (plus 1 %). Aus den Nicht-Euro-Ländern kamen dabei 2 % mehr Bestellungen als noch ein Jahr zuvor. Auf dem heimischen Markt dagegen blieb die Branche um 2 % hinter dem Vorjahresergebnis zurück.
2016 erzielten die deutschen Industriearmaturenhersteller ein Exportvolumen von 3,6 Mrd. Euro, dies ist ein Plus von 2,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Erfreulich waren die Ausfuhren ins europäische Ausland. Wachstum kommt in erster linie aus Europa. Besonders Tschechien (plus 23,7 %), Österreich (plus 9,5 %) und die Niederlande (plus 9,1 %) legten zu. Die Nachfrage in Großbritannien nach Industriearmaturen aus Deutschland war bis zur Jahreshälfte 2016 noch stark rückläufig. Dieser Trend hat sich zum Jahresende hin nicht fortgesetzt (plus 0,2 %). Auch wenn die Unsicherheit hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes groß ist, zeigen sich die Ökonomen auf der Insel optimistisch und hoben die Konjunkturprognosen für 2017 an. Auf der Liste der Top-10 Absatzländer landete Frankreich auf Rang 3 mit 191,5 Mio. Euro (plus5,1 %). Hier schlug das verbesserte Investitionsklima und die wachsende Chemiewirtschaft zu Buche.
Keine Impulse aus China und den USA
Der Export in das wichtigste Abnehmerland deutscher Industriearmaturen ging dabei erneut zurück (minus11,1 %) auf 402,5 Mio. Euro. Chinas Chemiebranche kämpft mit schwacher Nachfrage, ineffizienten Produktionsstrukturen und geringer Investitionsbereitschaft. In der zweiten Jahreshälfte zog die gesamtwirtschaftliche Dynamik in den USA wieder an. Dies könnte US-Firmen dazu veranlassen, ihre Investitionsplanungen umzusetzen. Auch in der US-Öl- und Gaswirtschaft haben sich die Aussichten zuletzt aufgehellt. Die Lieferungen der deutschen Hersteller in die USA konnten dementsprechend im Vergleich zum Vorjahr einen schwachen Zuwachs verzeichnen (plus 0,2 %). Das Geschäft mit Russland ist seit dem Frühjahr 2014 eingebrochen. Die Folgen der Sanktionen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt waren und sind für die deutsche Industriearmaturenbranche deutlich spürbar. 2016 ging der Absatz nochmals um 17 % zurück auf 109,5 Mio. Euro.
Prognose 2017: Geopolitische Herausforderungen bremsen mögliches Wachstum
Die Weltwirtschaft wuchs 2016 nur verhalten. Der Strukturwandel in China, regionale Konflikte, Terroranschläge, überschuldete Unternehmen in den Schwellenländern, aber auch das Votum für den EU-Austritt im Vereinigten Königreich sowie der Wahlkampf in den USA, belasteten die Wachstumsperspektiven und die Investitionsbereitschaft.
Im Euro-Raum erholte sich die Wirtschaft moderat und die Arbeitslosigkeit sank weiter. Für 2017 kann ein ebenfalls moderates weltwirtschaftliches Wachstum erwartet werden, dass auch den deutschen Herstellern von Industriearmaturen zu Gute kommen sollte. Durch die Preiserholung bei den Rohstoffen ist eine Überwindung der Rezession in Russland und Brasilien realistisch. Es bleibt trotz dieser tendenziell positiven Nachrichten bei einem hohen Maß an Prognoseunsicherheit, da die Bandbreite an Aufwärts- und Abwärtsrisiken groß ist.
Deutschland sieht sich mit vielfältigen globalen Unwägbarkeiten konfrontiert. Wichtige Handelspartner hegen protektionistische Pläne und Europa droht durch nationalistische Tendenzen destabilisiert zu werden. Gerade die Auswirkungen der US-Wirtschaftspolitik, die Steuersenkungen und Infrastrukturprogramme anstrebt, bleiben abzuwarten. Vor diesem Hintergrund geht der Fachverband Armaturen für 2017 von einem Umsatz auf Vorjahresniveau aus mit der Aussicht auf einen leichten Branchenzuwachs.
(Tönisvorst ) Wer an den Betriebskosten in öffentlichen, hoteleigenen oder privaten Schwimmbädern sparen will, hat jetzt einen guten Grund, sich mit der neuen elektronischen Schwimmbadpumpe E.swim 150 von DAB zu befassen.
Nach Angaben des Herstellers DAB Pumpen punktet die Schwimmbadpumpe, kurz E.swim, insbesondere mit einem hohen Maß an Energieeinsparung. In einer Beispielrechnung, die ein Schwimmbad von 60 m³, ein herkömmliches, ungeregeltes Pumpenmodell von 0,75 kW auf kleiner Stufe sowie Energiekosten von 0,24 €/kW/h zugrunde legt, beträgt die Energieeinsparung immerhin 1,03 € am Tag. Dies addiert sich bei drei Zyklen am Tag, 10 Stunden am Tag und 200 Tagen im Jahr, mit 206,40 € auf. Für den Anwender auf fünf Jahre hochgerechnet, bedeutet das eine Einsparung von 1.032,00 €.
Basis dieser drastischen Energieeinsparung ist ein neuer hocheffizienter Synchron-Permanentmagnet-Motor, der mit bis zu acht einstellbaren Drehzahlen flüsterleise mit Wasserkühlung läuft, zudem sind variable Drehzahlen sowie der Durchfluss regulierbar. Die integrierte Frequenzumrichter-Elektronik der neuesten Generation trägt dazu bei, die Leistungsparameter von 16 m in der Höhe und 30 m³/h zu erreichen.
(Bad Salzuflen) Zum Abschluss der ersten FMB-Süd in Augsburg zieht der Messeveranstalter Clarion Events ein rundum positives Fazit. Auch die befragten Aussteller sind mit der Messe zufrieden: Sie konnten während der zwei Messetage hochwertige Kontakte knüpfen. Der Termin 7. und 8. Februar 2018 für die nächste FMB steht bereits fest.
Das erste Ziel – 100 Aussteller auf der Messepremiere – war schon Monate vor dem Messestart übertroffen. 144 Unternehmen zeigten letztlich auf der ersten FMB-Süd ihre Produkte und Dienstleistungen. Das zweite Ziel – zufriedene Aussteller, die Kontakte zu potenziellen Kunden erhalten und mit ihnen über konkrete Projekte gesprochen haben – ist ebenfalls erreicht. Christian Enßle, Portfolio Manager der Clarion Events Deutschland GmbH: „Die von uns befragten Aussteller haben durchweg von qualitativ hochwertigen Gesprächen und guten Kontakten berichtet.“
Damit kann der Messeveranstalter ein positives Fazit ziehen, zumal der „Mix“ an Ausstellern ebenfalls passte: Die Messe deckte die gesamte Zulieferkette im Maschinen- und Anlagenbau ab. Auch das Verhältnis von „Global Players“ wie igus, Phoenix Contact und Wittenstein zu einheimischen, eher regional tätigen Ausstellern war ausgewogen. Mit der Standortwahl ist Clarion Events ebenfalls hoch zufrieden. Christian Enßle: „Wir haben im Vorfeld mehrere Messeplätze im Süden Deutschlands evaluiert und uns für Augsburg entschieden, weil es sich erstens im Zentrum der Technologieachse Süd befindet, zweitens verkehrstechnisch günstig liegt und drittens ein sehr attraktives Umfeld mit hohem Besatz an produzierenden Unternehmen bietet. Das war die richtige Entscheidung.“
(Frankenthal) Die KSB-Gruppe trauert um Dr. Wolfgang Kühborth. Der langjährige Chef des Frankenthaler Pumpen- und Armaturenkonzerns ist am 31. Januar nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 92 Jahren gestorben.
Der Nachfahre der Gründerfamilie Klein hat über rund fünf Jahrzehnte die Geschicke des Unternehmens entscheidend mitbestimmt, vor allem als Mitglied und Sprecher des Vorstands der KSB AG sowie in späteren Jahren als Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Dr. Wolfgang Kühborth war eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit“, würdigten die KSB-Vorstandsmitglieder Dr. Peter Buthmann und Werner Stegmüller den Verstorbenen. „Über rund 50 Jahre hinweg hat er die Nachkriegsentwicklung und die Internationalisierung der KSB-Gruppe geprägt und gesteuert.“
Dr. Kühborth entwickelte KSB von einem bedeutenden Maschinenbauunternehmen zu einem internationalen Marktführer mit Vertriebs- und Fertigungsstätten auf fünf Kontinenten. In seine aktive Zeit fielen der Auf- und Ausbau großer Produktionsstätten in Asien und Amerika sowie der Zukauf der starken französischen Konkurrenten Pompes Guinard und AMRI. Neben einer Intensivierung der internen Aus- und Weiterbildung, die mit dem Bau eines Berufsbildungszentrums einherging, setzte er auf eine breit angelegte Forschung und Entwicklung, um den Erfolg des Unternehmens zu verstetigen.
Der langfristigen Zukunftssicherung diente 1964 auch sein Verzicht auf das aus der Klein-Familie stammende Familienerbe. Zusammen mit seinem Vater Dr. Otto Klein-Kühborth überführte er das Vermögen in eine gemeinnützige Stiftung. Die KSB Stiftung hält heute ‒ über die Klein Pumpen GmbH ‒ rund 80 % der Stammaktien der KSB AG und bildet für den Konzern einen wichtigen Stabilitätsanker. 1993 übertrug Dr. Kühborth seinen verbliebenen Gesellschafteranteil an der Klein Pumpen GmbH der ebenfalls gemeinnützigen Kühborth-Stiftung.
(Berlin) In diesem Jahr blickt das Berliner Traditionsunternehmen Menzel Elektromotoren auf 90 Jahre Firmengeschichte zurück. Seit der Gründung am 7. September 1927 fertigt der Elektromotoren-Hersteller große Industriemotoren inklusive Sonderausführungen für verschiedenste Branchen und liefert sie binnen kürzester Frist in alle Welt.
Nach turbulenten Anfangsjahren mit Weltwirtschaftskrise, der völligen Zerstörung durch Bombenschäden im Krieg und der Demontage durch die russische Besatzungsmacht gelang es Gründer Kurt Menzel, das Unternehmen noch während der Berlin-Blockade rasch wieder aufzubauen. Bereits 1958 konnte der neue 10.000 m² großer Firmensitz in Berlin-Tiergarten bezogen werden.
Für seinen Einsatz als Unternehmer wurde Kurt Menzel 1977 mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Heute leitet sein Enkel Mathis Menzel das erfolgreiche Familienunternehmen bereits in dritter Generation. Um in jedem Fall eine schnelle Lieferung zum Kunden zu gewährleisten, unterhält der Motorenbauer heute Standorte in mehreren Ländern und einen umfangreichen Lagerbestand mit zahlreichen Drehstrom- und Gleichstrommotoren sämtlicher Kühl- und Schutzarten in einem Leistungsbereich bis 15.000 kW. Einzigartig für einen deutschen Mittelständler verfügt Menzel über ein eigenes Lastprüffeld bis 1.800 kW unter Last und 10.000 kW im Leerlauf. Eine eigene Serviceabteilung mit 50 Servicetechnikern steht Kunden kurzfristig überall auf der Welt zur Verfügung, allein in Deutschland kommen mehr als 20 Servicewagen zum Einsatz. Die weltweite Lieferung übernimmt die hauseigene Logistikabteilung. Zur Feier des Jubiläums in diesem Jahr bietet Menzel seinen Kunden ein ganz besonderes Angebot: für Motoren der Baujahre 2007 bis 2016 fertigt der Motorenbauer identische Nachlieferungen zum damaligen Preis.
(Eppingen ) Das mittelständische Unternehmen Nivus mit Sitz in Südwestdeutschland kann sich über das vergangene Geschäftsjahr freuen. Es gestaltete sich noch erfolgreicher als das schon sehr erfolgreiche 2015. Der Auftragseingang lag 2016 bei 16,5 Mio. €, was einer Steigerung von 3% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz lag bei 16,6 Mio. € (+7%).
Den Löwenanteil der Umsatzsteigerung machten die Durchflussmesssysteme aus. Hier ergab sich eine große Steigerung bei den portablen Durchflussmessgeräten, die vor allem für temporäre Messungen eingesetzt werden. Ebenfalls sehr gut entwickelten sich die Geräte für Datenübertragung mittels Mobilfunknetz. Die Messtechnik der Nivus GmbH wird hauptsächlich in der Wasser- und Abwasserwirtschaft eingesetzt. Anwendungsgebiete sind unter anderem Abwasserkanäle, Kläranlagen, Trinkwasserversorgung, Bewässerung und Wasserkraft. National bewegte sich der Umsatz auf dem Vorjahresniveau, während der Messtechnikhersteller international auf eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr zurückblicken kann.
Erfolgreich zeigte sich auch der Umsatzanteil des hauseigenen Dienstleistungsbereichs, der komplette Messkampagnen für Kunden durchführt. Geschäftsführer Marcus Fischer meint dazu: “Für viele unserer Kunden ist es wichtig, das komplette Paket aus einer Hand zu erhalten. Im Prinzip sind sie an den Messdaten interessiert. Die Messtechnik stellt nur ein Mittel zum Zweck dar.“ Darauf reagiert das Unternehmen mit einem großen Arsenal von Messtechnik, das für Vermietungen zur Verfügung gestellt wird, sowie mit der Durchführung kompletter Messkampagnen.
In Zeiten von Big Data wird der Messtechnikhersteller auch zum Softwareanbieter. Mit dem Prozessleitsystem NICOS erhalten Kunden einen Überblick über komplette Prozesslandschaften wie z.B. einen Kläranlagenverbund. So lässt sich schnell erkennen, ob sich die einzelnen Prozesse im Toleranzbereich befinden. Für viele Kunden ist es schlicht unmöglich, jeden einzelnen Prozess, z. B. eine Durchflussmessung, manuell abzurufen und zu prüfen. Alarmierungssysteme und Auswertungstools vereinfachen zusätzlich die Überwachung. „Mit unserer SCADA- und Prozessleitsoftware ermöglichen wir unseren Kunden, die wichtigsten Informationen anschaulich auf einen Blick auf den PC oder das Mobiltelefon zu erhalten“, so Fischer.
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