Deutsche Messe schreibt Hermes Award 2018 aus
Bereits zum 15. Mal schreibt die Deutsche Messe AG den Hermes Award, einen der begehrtesten internationalen Technologiepreise, aus.
Bereits zum 15. Mal schreibt die Deutsche Messe AG den Hermes Award, einen der begehrtesten internationalen Technologiepreise, aus. Für diesen Preis können sich von sofort an Unternehmen und Institutionen bewerben, die auf der Hannover Messe ausstellen und dort erstmals ein Produkt oder eine technische Lösung präsentieren. Die Einreichungen müssen bereits industriell erprobt und/oder in der industriellen Anwendung sein sowie hinsichtlich ihrer technischen und ökonomischen Umsetzung als besonders innovativ beurteilt werden. Bewerbungsschluss ist der 23. Februar 2018. Der Hermes Award wird jährlich im Vorfeld der Hannover Messe von der Deutschen Messe ausgeschrieben und ist mit einem PR-Paket im Gesamtwert von etwa 100.000 Euro dotiert. Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Direktor und Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), wird den Preisträger ermitteln. Alle Hermes Award-Nominierungen werden am 22. April im Rahmen der Eröffnungsfeier der Hannover Messe2018 vorgestellt und während der Messe vom 23. bis zum 27. April 2018 im Bereich der Research & Technology in Halle 2 präsentiert.
Rekordergebnisse bei der 28. Ausgabe der SPS IPC Drives
Mit 1.675 Ausstellern auf 130.000 m² Messefläche in 16 Hallen schloß die größte SPS IPC Drives aller Zeiten ihre Tore.
Mit 1.675 Ausstellern auf 130.000 m² Messefläche in 16 Hallen schloss die größte SPS IPC Drives aller Zeiten ihre Tore. Bei den Besucherzahlen ist ein weiterer Rekord zu verzeichnen: 70.264Fachbesucher nutzten die Veranstaltung, um sich über die aktuellsten Lösungen der industriellen Automatisierung zu informieren. Die SPS IPC Drives zeigt somit auch 2017 wieder, dass sie für die Automatisierungsbranche das Highlight zum Jahresende ist. Die Veranstaltung wurde am Dienstag von Dr. Thomas Schäfer, dem Hessischen Minister der Finanzen, eröffnet. Schäfer würdigte die SPS IPC Drives als zentrale Plattform für die industrielle Automatisierung, die zu den Kernkompetenzen der deutschen Wirtschaft zählt. Grund für den Erfolg der Messe ist die starke Innovationskraft der 1.675ausstellenden Unternehmen, die auf den Ständen zu erleben war. Intensive Fachgespräche mit den Besuchern zu den neuesten Produkten und aktuellen Markteinführungen sowie Ausblicke in die Automatisierung und Digitalisierung der Industrie prägten das Messegeschehen.
TÜV Rheinland: Globales Engagement im Bereich LPWAN-Funktechnik
TÜV Rheinland bietet weltweit die Prüfung, Zertifizierung und Marktzulassung von Low-Power-Wide-Area-Netzwerken (LPWAN) an.
TÜV Rheinland bietet weltweit die Prüfung, Zertifizierung und Marktzulassung von Low-Power-Wide-Area-Netzwerken (LPWAN) an und positioniert sich damit auf dem global stark wachsenden IoT-Markt. Zum Portfolio zählen die Techniken LorRa, Sigfox, WiSUN, NB-IoT(Narrowband-IoT) und LTE-CATMx. Damit deckt TÜV Rheinland in seinen Laboren als einziger der weltweit tätigen Prüfdienstleister alle relevanten LPWAN-Haupttechniken im Markt ab und bestätigt seine Führungsposition als Prüfdienstleister auf dem gesamten Feld der Drahtlos-Technologien. Die LPWAN-Technik stellt eine wesentliche Voraussetzung dar, um immer mehr Gegenstände mit dem Internet zu verbinden und gilt daher als wesentlicher Treiber des Internet of Things (IoT). Mit LPWANs können geringe Datenmengen über große Distanzen günstig und energieeffizient gesendet werden. „Wegen ihres geringen Energiebedarfs ist die Technik ideal für wartungsarme, batteriebetriebene Sensornetzwerke zur Zustandsüberwachung in allen Alltags- und Arbeitsbereichen geeignet“, erläutert Stefan Kischka, Vice President Wireless/ Internet of Things bei TÜV Rheinland. LPWAN-Module und -Chips lassen sich in nahezu jedes Produkt und jeden Service integrieren. Darüber hinaus sind sie die Basis für die Entwicklung völlig neuer Geschäftsideen. „TÜV Rheinland hat seit dem Aufkommen der Technik maßgeblich an deren Entwicklung mitgewirkt“, so Andreas Renz, Director Global Business Development Wireless / Internet of Things bei TÜV Rheinland.
VDMA: Ausland bleibt stark, Inland holt auf
Im Oktober legte nach Angaben des VDMA der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau um real 9 % im Vergleich zum Vorjahr zu.
Im Oktober legte nach Angaben des VDMA der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau um real 9 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Die Auslandsorders erreichten einen Zuwachs von 10 %. Die größte Dynamik kam aus den Euro-Partnerländern. Hier wurde ein Plus von 17 % verbucht, während die Bestellungen aus den Nicht-Euro-Ländern um 8 % stiegen. „Gegenwärtig wird die Konjunktur im Maschinenbau ganz klar von den Exporten angetrieben“, erläutert VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. „Gegenwärtig wird die Konjunktur im Maschinenbau ganz klar von den Exporten angetrieben.“ Die Inlandsnachfrage wuchs im Oktober ebenfalls um 7 %. „Allerdings hat sie über das ganze Jahr hinweg stark geschwankt. Auch zweistellige Minusraten waren dabei. Ein klarer Aufwärtstrend ist hier daher nicht auszumachen“, sagt Wortmann. Im Drei-Monats-Zeitraum August bis Oktober legten die Auftragseingänge um real 10 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Hervor taten sich auch hier die Auslandsbestellungen mit einem Plus von 13 %, während die Inlandsorders um 6 % zulegten.
ZVEI: 5G jetzt industriefähig gestalten!
Auf der Messe SPS IPC Drives mahnte der ZVEI an, jetzt die 5G-Standardisierung zu gestalten.
Auf der Messe SPS IPC Drives mahnte der ZVEI an, jetzt die 5G-Standardisierung einzubringen. G5 gilt als der Nachfolger von LTE. „Die Industrie-Anforderungen müssen wir jetzt in die 5G-Standardisierung einbringen“, sagt Roland Bent, Vorstandsmitglied im ZVEI-Fachverband Automation und Geschäftsführer bei Phoenix Contact auf der SPS IPC Drives 2017. Die Technik sei nicht nur der Standard für die fünfte Mobilfunkgeneration, sondern beschleunige auch die Entwicklung in Richtung Industrie 4.0. „Durch 5G-Technik wird es möglich, in Fabriken komplett neue Systemansätze und Lösungen einzuführen. Deshalb muss sich die Industrie schon heute intensiv mit dem Thema auseinandersetzen“, so Bent weiter. Im ZVEI wurde dafür Anfang 2017 die „Task Force 5G“ gegründet, die aktuell zur „5G Alliance for Connected Industries and Automation (5G-ACIA)“ erweitert wird. Mit 5G-ACIA bringt der Verband die Interessen der Industrie in den Standardisierungsprozess ein, um 5G industriefähig zu gestalten. „Der ZVEI ist auch im Jahr 2017 einer der zentralen Akteure bei Industrie 4.0 in Deutschland“, ergänzt Gunther Koschnick, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Automation. „Damit Industrie 4.0 funktionieren kann"
Was sollen 5G-Mobilfunknetze leisten?
Zunächst sollte erwähnt werden, dass es bisher vornehmlich Visionen gibt, was 5G einmal leisten könnte und sollte. Vieles basiert zwar schon auf konkreten Forschungsergebnissen und daraus abgeleiteten Prognosen, doch bis zur endgültigen Verabschiedung eines verbindlichen 5G-Standards, wird es noch etwa 1 Jahr dauern. Dennoch zeichnet sich, wie schon Jahre vor der Einführung von 4G, eine Tendenz ab. Huawei ist das weltweit führende Unternehmen in Sachen 5G-Entwicklung und sieht folgende Perspektiven:
• bis 100 höhere Datenrate als heutige LTE-Netze (also bis zu 10.000 MBit/s),
• rund 1000fach höhere Kapazität,
• weltweit 100 Mrd. Mobilfunkgeräte gleichzeitig ansprechbar,
• extrem niedrige Latenzzeiten -> Ping von unter 1 Millisekunde,
• 1/1000 Energieverbrauch pro übertragenem Bit,
• 90% geringerer Stromverbrauch je Mobildienst.
Bild: R_B_by_Martin Berk/pixelio.de
Zusatzmodul von Wangen Pumpen scheidet Fremdkörper ab und zerkleinert sie
Mit der Wangen X-Unit bringt der Hersteller Wangen Pumpen ein modulares System zur Fremdkörperabscheidung und Zerkleinerung auf den Markt.
Mit der Wangen X-Unit bringt der Hersteller Wangen Pumpen ein modulares System zur Fremdkörperabscheidung und Zerkleinerung auf den Markt. Die Wangen X-Unit bietet viele Einsatzmöglichkeiten überall dort, wo Fremdkörper und Störstoffe aus Fördermedien separiert und zerkleinert werden müssen. Sie ist vielseitig einsetzbar für verschiedenste Anwendungen: zum Beispiel in Biogasanlagen, in der Biomüllverwertung, bei Stallanwendung in der Landtechnik, in der Gülletechnik, im Fahrzeugbau und in kommunalen Betrieben. Das Komplettsystem zur Fremdkörperabscheidung und -zerkleinerung, schützt Pumpen und Anlagen zuverlässig vor Steinen, Hölzern, Metallteilen oder anderen Fremdkörpern. Verzopfungen und ähnliche Blockaden in der Anlage werden vermieden, die damit verbundenen Stillstandzeiten wesentlich reduziert. Die Komponenten X-Tract und X-Cut sind separat und auch als optimal abgestimmte Einheit X-Unit erhältlich. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass während der Wartung der Zerkleinerungseinheit X-Cut (beim Austausch der Messer), der Fremdkörperabscheider X-Tract weiterhin genutzt werden kann.
Pfeiffer Vacuum liefert Vakuumlösungen für Röntgenlaser
Für den European X-Ray Free-Electron Laser (European XFEL) in Hamburg lieferte Pfeiffer Vacuum maßgeschneiderte Vakuumpumpen und Vakuumausrüstungen.
Für den European X-Ray Free-Electron Laser (European XFEL) in Hamburg lieferte Pfeiffer Vacuum maßgeschneiderte Vakuumpumpen und Vakuumausrüstungen. Das europäische XFEL ist eine Forschungsanlage der Superlative: Er erzeugt ultrakurze Laserlichtblitze im Röntgenbereich – 27.000-mal in der Sekunde und mit einer Leuchtstärke, die milliardenfach höher ist als die der besten Röntgenstrahlungsquellen herkömmlicher Art. Die Röntgenblitze werden in unterirdischen Tunneln erzeugt und ermöglichen es, atomare Details von Viren zu erkennen, chemische Reaktionen zu filmen und Vorgänge im Inneren von Planeten zu untersuchen. Die Verfahren des European XFEL benötigen Ultrahochvakuum (UHV) und Hochvakuum (HV). Ein gutes Vakuumniveau zu erhalten ist überaus wichtig, denn dadurch können der XFEL-Strahl und die Hochleistungslaser ohne Qualitätsverlust weitergeleitet werden und an den Experimentierstationen mit der untersuchten Materie interagieren. So kommt es zu keiner Beeinträchtigung durch Luftmoleküle oder Kohlenwasserstoffe, die störende Untergrundsignale an den Detektoren erzeugen können. Im Rahmen einer mehrjährigen Zusammenarbeit wurden bei Pfeiffer Vacuum maßgeschneiderte Vakuumlösungen entwickelt. Sie reichen von Vakuumpumpen über Lecksucher bis hin zu Vakuumkomponenten für viele Vakuumanwendungen im Inneren des European XFEL. Alle Lösungen wurden exklusiv auf die besonderen Anforderungen dieser Anwendungen zugeschnitten.
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