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FAIR-GSI-Doktorandenpreis

(Asslar) Dr. Ingo Tews erhielt für seine Promotionsarbeit „Quantum Monte Carlo calculations with chiral effective field theory interactions“ den diesjährigen FAIR-GSI-Doktorandenpreis. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird von Pfeiffer Vacuum gestiftet. Professor Boris Sharkov, Wissenschaftlicher Geschäftsführer von FAIR, und Dr. Ulrich von Hülsen, Mitglied der Geschäftsleitung der Pfeiffer Vacuum GmbH, übergaben den Preis im Rahmen des GSI-Kolloquiums. Festredner war Professor Johannes Wessels, Rektor der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Ziel der Promotionsarbeit von Dr. Ingo Tews war es, Neutronensterne und neutronenreiche Atomkerne besser zu verstehen. In Neutronensternen ist die Materie so stark komprimiert, dass die extremen Bedingungen systematische Berechnungen der Zustandsgleichung von neutronenreicher Materie erfordern. Tews gelang es zum ersten Mal, Quanten-Monte-Carlo-Simulationen basierend auf modernsten effektiven Feldtheorien der starken Wechselwirkung durchzuführen. Seine Ergebnisse werden in der Fachwelt als Meilenstein angesehen.

„Ich freue mich sehr über diese tolle Auszeichnung und fühle mich geehrt, dass ich den FAIR-GSI-Doktorandenpreis für meine Arbeit erhalten habe. Stark wechselwirkende Systeme unter extremen Bedingungen sind ein spannendes Forschungsfeld, zu dem ich mit meinen Ergebnissen beitragen kann“, sagte Tews, der zunächst an der Technischen Universität Darmstadt Physik studiert hatte und anschließend dort seine Doktorarbeit schrieb. Gegenwärtig forscht der Preisträger am renommierten National Institute for Nuclear Theory in Seattle in den Vereinigten Staaten.

 
Lesen Sie mehr Zurück 30.11.2016
 
Carl Martin Welcker zum neuen VDMA-Präsidenten gewählt

(Berlin) Der Familienunternehmer Carl Martin Welcker ist von der Mitgliederversammlung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Berlin zum neuen VDMA-Präsidenten gewählt worden. Welcker ist geschäftsführender Gesellschafter des Kölner Werkzeugmaschinenherstellers Alfred H. Schütte GmbH & Co. KG. Er löst turnusgemäß Dr. Reinhold Festge (Haver & Boecker OHG) ab, der 2013 zum Präsidenten gewählt wurde. Zugleich stimmte die Mitgliedsversammlung dafür, die Amtsperiode des VDMA-Präsidenten von bisher drei auf nunmehr vier Jahre zu verlängern.

Carl Martin Welcker wurde am 5. August 1960 in Köln geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach Abschluss einer Maschinenschlosserlehre studierte er Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin. Es folgten berufliche Stationen im Maschinenbau in Deutschland und den USA. 1993 übernahm Welcker das Familienunternehmen in vierter Generation. Die Schütte-Gruppe erwirtschaftet mit weltweit gut 650 Beschäftigten einen Umsatz von rund 110 Millionen Euro. Alfred H. Schütte stellt Mehrspindel-Drehautomaten sowie Schleifmaschinen her, mit denen eine große Palette von Produkten – von der Zündkerze bis zum Kniegelenk – in höchster Qualität gefertigt werden können. Das Unternehmen wurde 1880 ursprünglich als Handelshaus in Köln gegründet und nahm die eigene Produktion von Maschinen nach 1910 auf.

Welcker ist Mitglied im engeren Vorstand und im Hauptvorstand des VDMA. Ende 2010 wurde er zum Vize-Präsidenten des Verbands gewählt und übernahm zudem in der Funktion des Schatzmeisters Verantwortung für die Finanzen des VDMA. Von 2004 bis 2010 war er Vorstandsvorsitzender des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW).

 
Lesen Sie mehr Zurück 30.11.2016
 
Jürgen Demke erweitert ab sofort die Geschäftsführung der Wangen GmbH

(Wangen) Jürgen Demke wurde zum Geschäftsführer der Pumpenfabrik Wangen ernannt und erweitert ab sofort neben Hans-Milo Halhuber und Dr. Nico Brunner das Geschäftsführungsteam.

Jürgen Demke ist bereits seit 2002 im Unternehmen in unterschiedlichen Leitungsfunktionen tätig. Als Geschäftsführer wird er zukünftig schwerpunktmäßig die Bereiche Produktion, Entwicklung, Konstruktion und Service verantworten.

Wangen Pumpen ist ein Maschinenbauunternehmen: Anbieter qualitativ hochwertiger Verdrängerpumpen für industrielle Anwendungen und Experten für die Förderung hochviskoser, abrasiver oder stückiger Produkte. Das Portfolio umfasst ein breites Programm an Exzenterschneckenpumpen und Schraubenspindelpumpen für unterschiedlichste Bereiche: Die Pharma-, Lebensmittel- und Getränkeproduktion, den Schiffsbau, die Umwelt-, Biogas- und Landtechnik.

 
Lesen Sie mehr Zurück 30.11.2016
 
SPS IPC Drives 2016: Elektroindustrie ist zentraler Akteur bei Industrie 4.0

(Nürnberg) „Die Elektroindustrie ist die Leitbranche der Digitalisierung und zentraler Akteur bei Industrie 4.0“, erklärt Roland Bent, Vorstandsmitglied im ZVEI-Fachverband Automation und Geschäftsführer bei Phoenix Contact auf der SPS IPC Drives 2016. „Auf Basis des im ZVEI entwickelten Referenzarchitekturmodells Industrie 4.0, kurz RAMI 4.0, haben wir große Schritte nach vorn gemacht und üben eine Führungsrolle aus.“

Gunther Koschnick, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Automation, ergänzt: „Als nächstes geht es darum, bei Industrie 4.0 mehr Transparenz zu schaffen und den Begriffsdschungel zu lichten.“ Zur Messe hat der ZVEI deshalb einen Leitfaden für allgemeine und herstellerunabhängige Industrie-4.0-Produktkriterien veröffentlicht, der gemeinsam mit der Plattform Industrie 4.0 entwickelt wurde. „Damit schaffen wir mehr Sicherheit im Markt“, so Koschnick weiter. Die Kriterien des Leitfadens basieren auf RAMI 4.0 und der Industrie 4.0-Komponente.
Auch industriepolitisch sei 2016 durch die Etablierung und enge Zusammenarbeit von Standardisation Council Industrie 4.0, Labs Network Industrie 4.0 und Plattform Industrie 4.0 viel erreicht worden. „Mit diesem Dreiklang geben wir den Ton für die Umsetzung von Industrie 4.0 vor“, so Bent.
Neben Industrie 4.0 ist Energieeffizienz im Antriebssystem ein weiteres wichtiges Thema der Messe in Nürnberg. „Energieeffizienz gehört ins komplette Antriebssystem“, sagt Karl-Peter Simon, Vorsitzender ZVEI-Fachbereich Elektrische Antriebe und Geschäftsführer bei Bauer Gear Motor GmbH. „Die neue Norm EN 50598 nimmt genau das in den Fokus und betrachtet nicht mehr einzelne Komponenten, sondern öffnet sich dem gesamten Antriebssystem.“ Die Bedeutung des Systemansatzes mache auch die Umsetzung der europäischen Norm EN 50598 in die internationale IEC-Norm 61800-9 deutlich. Vor diesem Hintergrund stellt der ZVEI auf der SPS IPC Drives 2016 ein herstellerunabhängiges Online-Berechnungstool zur einfachen Umsetzung der Norm vor.

Konjunktur: Aufwind für 2017 erwartet
Obwohl die ersten neun Monate im Jahr 2016 leicht hinter den Erwartungen zurück geblieben sind, blickt die Branche zuversichtlich voraus: „2017 wird ein gutes Jahr für die deutsche Automatisierungsbranche“, sagt Bent. Innovationen rund um Industrie 4.0 seien eine Konjunkturlokomotive. Wachstumspotenzial sieht der ZVEI auch in der (Intra-)Logistik, der Infrastruktur und der Automobilindustrie. „Wir rechnen mit einem Wachstum von drei bis sechs Prozent in der Fabrikautomation und mit Null bis drei Prozent in der Prozessautomatisierung“, so Bent.

 
Lesen Sie mehr Zurück 30.11.2016
 
ABB Deutschland im ersten Halbjahr 2016 gut unterwegs

(Mannheim) Die deutsche ABB hat im ersten Halbjahr 2016 ihre Zielvorgaben erfüllt, trotz des weiterhin schwierigen Marktumfelds: Auftragseingang und Umsatz lagen über Plan, wenngleich die Vorjahreswerte aufgrund eines historischen Großauftrags in der Vorjahresperiode nicht ganz erreicht werden konnten.

So ging der Auftragseingang leicht auf 1,68 Mrd. Euro zurück (Vorjahr: 1,74 Mrd. Euro). Die Basisaufträge (kleiner 15 Mio. US-Dollar) haben sich demgegenüber erhöht. Der Umsatz blieb mit 1,63 Mrd. Euro ungefähr gleich (Vorjahr 1,65 Mrd. Euro). Zum 30. Juni 2016 beschäftigte die deutsche ABB 10.480 Mitarbeiter.

Einer der wesentlichen Aufträge in Höhe von rund 140 Mio. US-Dollar kam von den Übertragungsnetzbetreibern Energinet.dk in Dänemark und 50-Hertz-Transmission in Deutschland: Der Windpark EnBW Baltic 2 (ehemals Kriegers Flak) umfasst die Planung, Lieferung und Installation einer HGÜ-(Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung)-Konverterstation in Bentwisch in Norddeutschland. Die HVDC Light-Kurzkupplungs-Konverterstation (back-to-back), die erste ihrer Art in Europa, ermöglicht die Verbindung der asynchronen Drehstromnetze Ostdänemarks und Deutschlands.

„Dank der konsequenten Umsetzung der Next-Level-Strategie konnten wir auch in einem herausfordernden Umfeld das Vorjahresniveau halten. So haben wir unseren Marktanteil in den Segmenten Maschinenbau und Food & Beverage weiter erhöht “, sagt Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender der ABB AG. „Die Zahlen sind aber auch ein Beleg dafür, dass neben dem Kerngeschäft auch unsere Produktneuheiten und Innovationen vom deutschen Markt gut angenommen werden. Beispiele sind die neuen Systeme für die Gebäudeautomatisierung, die eine zunehmende Vernetzung der Funktionen im Smart Home ermöglichen sowie unser Robotergeschäft mit einem stetig wachsenden Anwendungsspektrum.“

 
Lesen Sie mehr Zurück 04.11.2016
 
H1-Schmierstoff für die Montage von EPDM-Dichtungen

(Voehringen ) Für die Anwendungen in der Lebensmittelindustrie hat man ein neues Schmiermittel entwickelt, das gemäß den Richtlinien der NSF als H1-Schmierstoff für EPDM-Dichtungen zu gelassen ist.

Bei der Montage von Maschinen werden in vielen Fällen O-Ringe aus EPDM eingesetzt. Um die O-Ringe in der Nut zu fixieren und um eine verdrehfreie Montage auf einer Welle zu gewährleisten, werden die O-Ringe mit einem Montagefett geschmiert. Das Montagefett darf dabei keinen Einfluss auf das Quell- oder Schrumpfverhalten der O-Ringe ausüben. Bei der Montage von zum Beispiel Abfüllanlagen kommt erschwerend hinzu, dass das Montagefett bei der Reinigung und Sterilisation der Anlage möglichst vollständig entfernt werden sollte. In der Regel werden hier Silikonfette eingesetzt, da sie sehr gut mit EPDM verträglich sind. Ihr Nachteil liegt darin, dass sie sich bei der Reinigung fast nicht von der Oberfläche entfernen lassen.

Mit dem neuen Produkt Elkalub GLS 867 konnten diese Anforderungen zur Zufriedenheit des Kunden erfüllt werden. Es handelt sich hierbei um ein zähes Fett der NLGI-Klasse 0 auf Basis eines farb- und geruchlosen Synthetiköles. Das Fett hat -keinen Einfluss auf EPDM-Dichtungen und lässt sich beim Reinigen sehr gut entfernen, so dass im Test nach einem 20-minütigen Reinigungs- und Spülvorgang alle produktberührten Oberflächen sauber und fettfrei waren. Von den nicht Produkt berührten Teilen konnte das Fett ebenfalls problemlos entfernt werden.

 
Lesen Sie mehr Zurück 04.11.2016
 
Total entscheidet sich für die Wartung durch Emersons Services

(Wessling) Total Exploration and Production Services entschied sich für Emerson als Anbieter von Services zur Wartung der Kontroll- und Sicherheitssysteme. Emerson unterstützt damit die weltweiten Upstream-Öl- und -Gasaktivitäten von Total. Der auf zehn Jahre ausgelegte Rahmenvertrag ist Bestandteil einer Strategie der integrierten Standardisierung der Kontroll- und Sicherheitssysteme von Total. Es ist die erste Vereinbarung dieser Art zwischen Total und einem Anbieter für Automatisierungssysteme, und vertieft die bereits starke Verbindung beider Unternehmen.

Emerson wird für Instandhaltung, Wartung, Obsoleszenz-Planung, Anwendungsunterstützung auf Abruf, Ersatzteilmanagement und Berichte bezüglich der integrierten Kontroll- und Sicherheitssysteme in ausgewählten Onshore- und Offshoreanlagen von Total zuständig sein. Zum Einsatz kommen Emersons Prozessleitsystem DeltaV™ und die DeltaV-Sicherheitssysteme, zusammen mit der Assetmanagementsoftware AMS.

„Diese Vereinbarung verstärkt Emersons hervorragende Beziehung zu Total, und ermöglicht unseren Serviceteams Total bei den ständigen Bemühungen zur Optimierung der Betriebseffizienz und der Gewährleistung einer hohen Sicherheitsperformance zu unterstützen,“ so Mike Train, President von Emersons Automation Solutions. „Wir begrüßen es, dass Total uns die Wartung kritischer Automatisierungssysteme anvertraut. Dadurch wird Total weiterhin ein sicherer und zuverlässiger Betrieb ermöglicht.“

 
Lesen Sie mehr Zurück 04.11.2016