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Pumpe DE Nr. 6

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Pumpe DE 1, Thema Pumpen für die Wasser-aufbereitung erscheint am 16. Februar 2017.

Themen 2017

Pumpe DE erscheint im Jahr 2017sechsmal. Mit Berichten über die folgenden Themen informiert Pumpe DE stets über aktuelle Entwicklungen: Digitalisierung und Automatisierung, Servicekonzepte, Optimierung von Pumpen und Pumpensystemen und die grosse Fachmessen.
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Aktivitäten 2016

Denn 2016 erscheint Pumpe DE 10 Jahre auf dem deutschen Markt.

Betriebsübergang der Halm Pumpen + Motoren GmbH

(Baltmannsweiler) Der Geschäftsbetrieb der Halm Pumpen + Motoren GmbH – inklusive der zu Halm gehörenden Produktionsgesellschaften in Ungarn und Rumänien – ist im Rahmen eines Betriebsübergangs von der neugegründeten Halm Motors + Systems GmbH übernommen worden. Die Halm Motors + Systems GmbH mit Sitz in Baltmannsweiler bei Stuttgart zählt als rechtlich selbstständiges Unternehmen zu 100 % zur Auma-Gruppe. Die neu gegründete Gesellschaft wird vertreten durch die Geschäftsführer Felix Kröll, Rainer Graf und Henrik Newerla.

„60 Jahre nach der Gründung im Jahre 1957 hat sich die Familie Halm dazu entschlossen, das Unternehmen zu verkaufen. Das ist ein Meilenstein in der Geschichte des Betriebes“, erklärt Geschäftsführer Felix Kröll. „Wir sind bereits seit Jahrzenten als Motorenlieferant in vertrauensvoller Geschäftsbeziehung mit der AUMA verbunden.“ Nach Angaben der Halm-Geschäftsführung setze die AUMA Gruppe bei der HALM Motors + Systems GmbH auf Kontinuität, daher sei Felix Kröll auch weiterhin in der Geschäftsführung operativ verantwortlich.

Stellantriebe finden als anspruchsvolle mechatronische Komponenten in unterschiedlichsten Bereichen der Industrie Anwendung. AUMA als weltweit führender Hersteller von elektrischen Stellantrieben hat dabei seit vielen Jahren auf HALM Motoren in seinen Produkten gesetzt. Mit der strategischen Entscheidung für eine starken Verbund innerhalb der AUMA Gruppe, haben HALM und AUMA einen entscheidenden Meilenstein zur Gestaltung einer erfolgreichen gemeinsamen Zukunft gesetzt. Kröll: „Basierend auf der Expertise jahrzehntelanger Erfahrung der AUMA in deren Kernkompetenzen im Maschinenbau und der Elektronik werden wir dank dieser Veränderungen in Zukunft im Bereich Pumpen und Motoren ein noch stärkerer Partner sein.“

 
Lesen Sie mehr Zurück www.halm.info
 
Pumpen für Vietnam

(Frankenthal) Bis September 2017 wird die KSB Aktiengesellschaft den Neubau des vietnamesischen Kraftwerks Long Phu-1 mit 22 Kraftwerkspumpen beliefern. Ein russischer Anlagenbauer errichtet etwa 20 Kilometer östlich von Soc Trang Stadt, am rechten Ufer des Hau Rivers gelegen, einen aus zwei Blöcken mit je 600 MW bestehenden Kraftwerkskomplex.

Der Auftrag beinhaltet unter anderem die Lieferung von sechs Kesselspeisepumpen-Aggregaten. Die Hauptpumpen und die dazugehörigen Vorpumpen werden von 15.200 kW starken Hochspannungs-Elektromotoren angetrieben. Um unter¬schiedliche Betriebsparameter zu erreichen, variiert eine zwischen Hauptpumpe und Motor installierte hydraulische Getrieberegelkupplung die Drehzahl. Jedes Aggregat ist für eine maximale Fördermenge von 1.200 m³/h und eine Förderhöhe von 4.400 m ausgelegt. Die Speisewasser¬temperatur wird bei 175 °C liegen. Um den Eigenenergiebedarf zu reduzieren, verfügen die siebenstufigen Pumpen über ein optimiertes und vielfach bewährtes Hydraulikdesign.

Zum Lieferumfang gehören außerdem noch sechs vertikale Kondensatpumpen und vier vertikale Kühlwasserpumpen. Alle Aggregate werden komplett mit Elektromotoren, Kupplungen, Grundrahmen und Instrumentierung geliefert. Der Frankenthaler Pumpenhersteller erhielt den Auftrag unter anderem deswegen, weil man mit dem russischen Anlagenbauer in der Vergangenheit schon mehrere indische Projekte erfolgreich abgewickelt hat. Ein weiteres Auswahlkriterium war die Produktion der Pumpen an deutschen Standorten. Nach der Fertigstellung 2018 soll das neue Kraftwerk die Energieversorgung der umgebenden Region verbessern.

 
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Spatenstich für die Messtechnik

(Eppingen) Gemeinsam mit dem Bürgermeister von Eppingen, Peter Thalmann, eröffnete die Geschäftsleitung der Nivus GmbH mit Udo Steppe, Ingrid Steppe und Marcus Fischer offiziell die Baustelle für die Gebäudeerweiterung. Ebenfalls dabei waren die Architekten sowie Vertreter der bisher beauftragten Firmen für das Bauprojekt.  

Das Unternehmen realisiert an seinem Hauptsitz eine Erweiterung der Produktions-, Logistik- und Verwaltungsflächen. Das Neubauprojekt entspricht in der Größe in etwa dem bisherigen Gebäudebestand. Mit 3840 zusätzlichen Quadratmetern legt das Unternehmen einen guten Grundstock für die nächsten Jahre. Das bisherige Gebäude war an die Kapazitätsgrenze gekommen. „Die bisherige Standortwahl war und ist nicht in Frage gestellt. Im Gegenteil, wir leben von Qualität Made in Germany“, so der Geschäftsführer Marcus Fischer. Daher war eine Verlagerung der Fertigung oder von Teilen der Verwaltung in Billiglohnländer kein Thema für den Hersteller. Der Messtechnikhersteller entwickelt, fertigt und vertreibt hochgenaue Messetechnik für die Wasserwirtschaft.

Der Neubau am Standort Eppingen-Mühlbach soll in Bezug auf die Umweltschonung weit über das Maß der gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Solarstrom, die Verwendung modernster Baumaterialien sowie ein energieeffizientes Heiz- und Lüftungssystem sollen einen sehr niedrigen Energiebedarf ermöglichen. Großzügige Sozialräume und ein Fitnessraum für die Mitarbeiter sind ebenfalls in der Planung inbegriffen. „Mit dem Anbau schaffen wir für unsere Mitarbeiter ein angenehmes Arbeitsumfeld und kommen unserer Verpflichtung für die Umwelt sehr gerne nach“, so Fischer weiter. Das Bauprojekt wird durch die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg finanziell unterstützt. Das Eppinger Unternehmen ist eines von 10 Unternehmen, die im Jahr 2017 diese Unterstützung erhalten. Die Kriterien für die Verteilung der Unterstützung waren der Innovationsgrad sowie der Grad des nachhaltigen Wirtschaftens des jeweiligen Unternehmens.

 
Lesen Sie mehr Zurück www.nivus.de
 
FAIR-GSI-Doktorandenpreis

(Asslar) Dr. Ingo Tews erhielt für seine Promotionsarbeit „Quantum Monte Carlo calculations with chiral effective field theory interactions“ den diesjährigen FAIR-GSI-Doktorandenpreis. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird von Pfeiffer Vacuum gestiftet. Professor Boris Sharkov, Wissenschaftlicher Geschäftsführer von FAIR, und Dr. Ulrich von Hülsen, Mitglied der Geschäftsleitung der Pfeiffer Vacuum GmbH, übergaben den Preis im Rahmen des GSI-Kolloquiums. Festredner war Professor Johannes Wessels, Rektor der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Ziel der Promotionsarbeit von Dr. Ingo Tews war es, Neutronensterne und neutronenreiche Atomkerne besser zu verstehen. In Neutronensternen ist die Materie so stark komprimiert, dass die extremen Bedingungen systematische Berechnungen der Zustandsgleichung von neutronenreicher Materie erfordern. Tews gelang es zum ersten Mal, Quanten-Monte-Carlo-Simulationen basierend auf modernsten effektiven Feldtheorien der starken Wechselwirkung durchzuführen. Seine Ergebnisse werden in der Fachwelt als Meilenstein angesehen.

„Ich freue mich sehr über diese tolle Auszeichnung und fühle mich geehrt, dass ich den FAIR-GSI-Doktorandenpreis für meine Arbeit erhalten habe. Stark wechselwirkende Systeme unter extremen Bedingungen sind ein spannendes Forschungsfeld, zu dem ich mit meinen Ergebnissen beitragen kann“, sagte Tews, der zunächst an der Technischen Universität Darmstadt Physik studiert hatte und anschließend dort seine Doktorarbeit schrieb. Gegenwärtig forscht der Preisträger am renommierten National Institute for Nuclear Theory in Seattle in den Vereinigten Staaten.

 
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